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Gewinner des Wettbewerbs „Starke Schule“

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Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport (Bild: © Kultusministerium Baden-Württemberg).

Gemeinschaftschulen aus Salem, Murrhardt und Karlsruhe haben den Landespreis des Wettbewerbes „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten.

Die Gemeinschaftsschule am Bildungszentrum Salem, die Walterichschule Gemeinschaftsschule in Murrhardt und die Ernst-Reuter-Schule Gemeinschaftsschule in Karlsruhe haben die Landespreise des bundesweit größten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Lehrkräfte und Schulleitungen nahmen heute mit ihren Schülerinnen und Schülern von Kultusministerin Susanne Eisenmann die Preise entgegen.

Der Wettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt.

„Die prämierten Schulen machen ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur für die Abschlussprüfung, sondern auch für eine berufliche Ausbildung und darüber hinaus für ihr gesamtes Leben fit. Und sie gestalten diese Aufgabe nach dem Motto ‚gemeinsam sind wir stark‘ zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft ihrer Region“, würdigte Kultusministerin Susanne Eisenmann, die den Wettbewerb in Baden-Württemberg unterstützt. Die drei bestplatzierten Schulen zeigten, wie engagiert die Lehrerinnen, Lehrer und Schulleitungen an den Gemeinschaftsschulen arbeiteten und wie viel Energie sie in die Schulentwicklung investierten.

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Platz belegt die Gemeinschaftsschule am Bildungszentrum Salem. Die Schule überzeugte die Jury durch ihr kluges Konzept, welches die Vorgaben zur Gemeinschaftsschule individuell ausgestaltet und ihren Schülerinnen und Schülern passgenaue Lernangebote ermöglicht. Wichtiger Eckpfeiler des Konzepts ist der Berufswahlunterricht, der ab Klasse 5 angeboten wird. Die Walterichschule Gemeinschaftsschule in Murrhardt erreichte den zweiten Platz und erhält für ihr modernes Schulmanagement und ein gut ausgebautes Netzwerk an Kooperations- und Bildungspartnern 3.500 Euro. Mit dem dritten Platz und 2.000 Euro wurde die Ernst-Reuter-Schule Gemeinschaftsschule in Karlsruhe für ihr starkes Medienprofil, das durch den konsequenten Einsatz von vielfältigen Medien in Unterricht und Schulleben umgesetzt wird, ausgezeichnet.

Weitere platzierte Schulen in Baden-Württemberg, die ebenfalls in das Netzwerk aufgenommen werden:

  • 4. Platz: Grund- und Werkrealschule Villingendorf, Villingendorf
  • 5. Platz: Gutenberg-Schule, Reutlingen
  • 6. Platz: Hieronymus-Nopp-Schule, Philippsburg
  • 7. Platz: Hugo-Höfler-Realschule, Breisach
  • 8. Platz: Grimmelshausenschule, Renchen
  • 9. Platz: Wilhelmschule, Kehl
  • 10. Platz: Werkrealschule Bad Wurzach, Bad Wurzach

Neben den Geldpreisen profitieren die Schulen vor allem von der Aufnahme in das länderübergreifende Netzwerk. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleitungen hier Zugang zu zahlreichen akkreditierten Fortbildungen zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung. Das Netzwerk hat sich zu einem Forum entwickelt, in dem sich die engagiertesten Lehrkräfte Deutschlands austauschen, weiter qualifizieren und über Bundeslandgrenzen hinweg zusammen an der Schule von morgen arbeiten.

„Unser Anliegen ist es, gute Schulen zu stärken und dafür zu sorgen, dass sich ihre ausgezeichneten Konzepte weiter verbreiten. Die Preisträger nehmen eine Leuchtturm-Funktion in der deutschen Schullandschaft ein“, sagt John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Projektpartner.

Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den rund 500 Einsendungen hat die Jury mit Expertinnen und Experten aus Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungenund nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungenausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen. Dabei wurden die jeweiligen regionalen und soziokulturellen Rahmenbedingungen mit berücksichtigt.Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die erstplatzierte Gemeinschaftsschule am Bildungszentrum Salem nun die Chance auf den Bundessieg, der im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 18. Mai 2017 in Berlin bekannt gegeben.

Faltblatt Wettbewerb „Starke Schule“

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