Polizei

Gedenken an getöteten Polizisten aus Nordrhein-Westfalen

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Die Polizei Baden-Württemberg trauert. (Bild: Polizei Baden-Württemberg)

Die Polizei Baden-Württemberg trauert mit den Beamtinnen und Beamten sowie den Angehörigen des getöteten Polizeibeamten aus Nordrhein-Westfalen. In Gedenken an den Kollegen wird eine Schweigeminute durchgeführt.

„Trauer und Unverständnis über den sinnlosen Tod eines Kollegen dominieren derzeit die Gefühlslage auch innerhalb der Polizei in Baden-Württemberg. Unser tiefstes Mitgefühl gilt der trauernden Familie, dem Freundeskreis sowie den Kolleginnen und Kollegen des getöteten Polizisten. Die Polizei Baden-Württemberg trauert mit ihnen, was ich bereits in einem Kondolenzschreiben meinem Kollegen in Nordrhein-Westfalen, Herrn Innenminister Reul, mitgeteilt habe“, so Innenminister Thomas Strobl.

Am Mittwoch, 29. April 2020, wurde ein 28-jähriger Polizeibeamter der Spezialeinheiten des Landes Nordrhein-Westfalens bei einem Einsatz in Gelsenkirchen durch einen Straftäter mit einer Schusswaffe getötet. Zu seinem Gedenken wird am Freitag, 8. Mai, eine Trauerveranstaltung durchgeführt, die aufgrund der bestehenden Regelungen zum Infektionsschutz nur im kleinen Kreis durchgeführt werden kann.

Schweigeminute für getöteten Kollegen

Angehörige der Polizei Nordrhein-Westfalen führen am Dienstag, 5. Mai, um 10 Uhr eine Schweigeminute durch. Sofern Einsatzbelange dem nicht entgegenstehen, werden sich die Angehörigen der Polizei Baden-Württemberg als Ausdruck der Trauer und Verbundenheit diesem Zeichen der Anteilnahme und Ehrerbietung anschließen und ebenfalls zu diesem Zeitpunkt innehalten und damit dem getöteten Kollegen gedenken. Uniformierte Einsatzkräfte können hierbei als äußeres Zeichen der Trauer und Verbundenheit aus den Dienstfahrzeugen aussteigen und nach Abnehmen der Dienstmütze die Schweigeminute abhalten.

„Auch die Polizei Baden-Württemberg soll die Möglichkeit haben, mit diesem Zeichen der Anteilnahme durch eine Schweigeminute ihres getöteten Kollegen zu gedenken, der im Einsatz für unseren Rechtsstaat sein Leben lassen musste. Für mich ist das auch ein wichtiges Zeichen, dass unser Streben nach mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger nicht an den Ländergrenzen endet. Angriffe auf die Menschen aus unserer Mitte, die in Uniform für diese Sicherheit einstehen, dürfen nicht hingenommen werden“, betonte Innenminister Strobl.

Bereits am Mittwoch, 29. April, veranlasste das Landespolizeipräsidium Baden-Württemberg, als Zeichen der Trauer an allen uniformierten Dienstfahrzeugen Trauerflor anzubringen sowie auf den Polizeibooten die Flagge auf Halbstock zu setzen, was bis zum Tag der Beisetzung am Freitag, 8. Mai, beigehalten wird.

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