Polizei

Ermittlungserfolg beim Kampf gegen Kinderpornografie

Dem Cybercrime-Zentrum und dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg ist mit einer landesweiten Durchsuchungsaktion erneut ein Schlag gegen die Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie gelungen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Symbolbild

Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl sagte am 14. Mai 2025 zum Erfolg der landesweiten Durchsuchungen des Cybercrime-Zentrums Baden-Württemberg und des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg im Kampf gegen die Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie: „Kinderpornografie gehört zu den widerlichsten, abscheulichsten und verachtenswertesten Taten, die wir uns vorstellen können oder besser nicht vorstellen wollen. Sie richtet sich gegen die Schwächsten, Kleinsten und Hilflosesten unserer Gesellschaft und ist aufs Schärfste als besonders grausam zu verurteilen. Hinter jeder Abbildung steht in den allermeisten Fällen ein tatsächlicher sexueller Missbrauch. Deshalb gehen wir jeder einzelnen Tat entschieden und unnachgiebig nach und setzen alles daran, sexuellen Missbrauch von Kindern zu verhindern. Der neuerliche Ermittlungserfolg ist ein Erfolg ambitionierter und hoch engagierter Polizisten und auch eine knallharte Ansage an die Täter: Wir verfolgen diese widerwärtigen Taten bis in den letzten Winkel des Netzes. Mein Dank für diesen erfolgreichen Einsatz gilt allen Beteiligten, insbesondere den Ermittlerinnen und Ermittlern des Cybercrime-Zentrums der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe und des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg.“

Die Ministerin der Justiz und für Migration, Marion Gentges, sagte: „Den Ermittlern des Cybercrime-Zentrums Baden-Württemberg bin ich sehr dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz gegen alle im digitalen Raum begangenen Straftaten, besonders gegen Kinder- und Jugendpornografie. Der sexuelle Missbrauch setzt sich im Teilen von Bildern und Videos fort. Hier ist der Rechtsstaat in besonderem Maße gefordert: Er muss klarmachen, dass es auch im Internet weder Anonymität noch rechtsfreien Raum gibt. Die im Koalitionsvertrag des Bundes vereinbarte Frist zur Speicherung von IP-Adressen und Portnummern von drei Monaten bedeutet einen enormen Fortschritt in der Bekämpfung dieses abscheulichen und weit verbreiteten Kriminalitätsphänomens.“

Gemeinsame Pressemitteilung des Cybercrime-Zentrums und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg: Landesweite Durchsuchungen wegen Kinderpornografie

Weitere Meldungen

Übergabe des neuen Dienstgebäudes der Staatsanwaltschaft Ellwangen
Justiz

Neues Dienstgebäude für die Staatsanwaltschaft Ellwangen

Zentrale Vereidigungsfeier der Polizei Baden-Württemberg in der voll besetzten Helios Arena in Villingen-Schwenningen
Polizei

Über 1.100 neue Polizistinnen und Polizisten feierlich vereidigt

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn a.D. Dr. Carsten Witt und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn tritt in Ruhestand

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg a.D. Martin Gremmelspacher, und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg tritt in Ruhestand

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen erproben verbesserte Zusammenarbeit im Krisenfall

Staatssekretär Siegfried Lorek MdL
Opferschutz

Land stärkt Opferschutz und stellt sich Antisemitismus entgegen

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Justiz

Strafverfolgungsstatistik 2025 veröffentlicht

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Carsten Höfler
Polizei

Leitung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg

Staatssekretär des Ministeriums der Justiz und für Migration und Opferbeauftragter der Landesregierung Siegfried Lorek
Opferschutz

Modellprojekt „Prozessbegleitung Gewaltschutzverfahren“