Polizei

eAkte bei Polizei landesweit eingeführt

Die Polizei Baden-Württemberg hat zum Jahresende 2025 den landesweiten Rollout der elektronischen Akte bei allen Polizeipräsidien und dem Landeskriminalamt abgeschlossen.

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Symbolbild

Die Polizei Baden-Württemberg schließt wie geplant zum Jahresende 2025 den landesweiten Rollout der elektronischen Akte bei allen Polizeipräsidien und dem Landeskriminalamt ab.

„Der Rollout der elektronischen Akte – kurz eAkte – ist ein weiterer großer Schritt für eine noch modernere Polizei in Baden-Württemberg. Die Ermittlungsverfahren werden damit zukünftig vollständig digital. Die Polizei arbeitet dadurch medienbruchfrei, schneller und effizienter: Papierlochung und badische Aktenheftung gehören der Vergangenheit an. Mit dem Abschluss des landesweiten Rollouts der eAkte nimmt die Polizei Baden-Württemberg bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Klare Standards sowie eine enge Abstimmung zwischen Polizei und Justiz waren dabei die zentralen Erfolgsfaktoren. Die Digitalisierung ist freilich kein Projekt mit Enddatum. Wir bleiben im engen Austausch mit der Praxis und entwickeln so auch die eAkte kontinuierlich weiter“, betonte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Ermittlungsverfahren künftig vollständig digital

Mit der eAkte bearbeitet die Polizei Ermittlungsverfahren in Zukunft vollständig digital. Die Akten werden elektronisch erstellt, geführt und an die Justiz übermittelt. Das spart Wege, Zeit und Papier. Gleichzeitig schafft das mehr Zeit für die Einsatz- und Ermittlungsarbeit. Der Startschuss für das Projekt einer landesweiten gemeinsamen eAkte von Polizei und Justiz fiel im Jahr 2022. Seither haben die Polizeipräsidien und das Landeskriminalamt die eAkte schrittweise eingeführt. Seit Projektstart hat die Polizei auf diesem Weg rund 350.000 Akten elektronisch an die Staatsanwaltschaften übermittelt.

Die Einführung der eAkte war ein anspruchsvolles Großvorhaben. Wie bei vielen großen IT-Projekten kam es auch bei der Einführung der eAkte zu punktuellen Problemstellungen und technischen Herausforderungen. Diese haben die Polizeipräsidien und das Landeskriminalamt gemeinsam identifiziert, im engen Austausch kontinuierlich aufgegriffen und in der Weiterentwicklung der eAkte berücksichtigt.

Auch bei der zur Polizei gehörenden Hochschule für Polizei läuft der Rollout der eAkte. Dieser wird Ende Januar 2026 abgeschlossen werden. 

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