Innovation

de:hubs starten in dritte Förderphase

Die drei de:hubs in Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe starten in die dritte Förderphase. Sie sind thematische Anlaufstellen insbesondere für den Mittelstand und Start-ups sowie Leuchttürme für nationale und internationale Kooperationen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Tasten einer beleuchteten Tastatur.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert die drei de:hubs im Land in einer dritten Förderphase mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro aus dem Doppelhaushalt 2025/2026 über zwei Jahre.

Wichtige Unterstützungsangebote für Unternehmen

„Unsere de:hubs bieten in den Feldern angewandte künstliche Intelligenz (KI), digitale Chemie und Gesundheit sowie Future Industries wichtige Unterstützungsangebote für Unternehmen. Durch die de:hubs bekommen die Unternehmen im Land Zugang zum bundesweiten Netzwerk“, hob Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hervor.

Die de:hubs in Baden-Württemberg sind thematische Anlaufstellen insbesondere für den Mittelstand und die Start-ups. Gleichzeitig sind sie Leuchttürme für nationale und internationale Kooperationen in den Feldern angewandte KI in Karlsruhe, digitale Chemie und Gesundheit in Mannheim/Ludwigshafen und Future Industries in Stuttgart. Sie richten sich vor allem an bestehende Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – mit Interesse am jeweiligen Themenschwerpunkt und darüber hinaus an Start-ups, Forschungseinrichtungen, Studierende sowie Investoren aus dem In- und Ausland. Durch die Fortführung der Landesförderung erhalten die de:hubs im Land die Möglichkeit, sich strukturell und inhaltlich weiterzuentwickeln.

Die drei baden-württembergischen de:hubs haben bereits in zwei Förderphasen, beginnend 2019 beziehungsweise 2020, eine Landesförderung erhalten. In der nun dritten Förderphase wird jeder de:hub mit maximal 400.000 Euro über zwei Jahre gefördert, wobei die Zuwendungsempfänger jeweils mindestens 50 Prozent an Kofinanzierung aufbringen müssen.

Brücke in bundesweites Netzwerk

Als Teil des bundesweiten Netzwerks sollen die de:hubs in der dritten Förderphase verstärkt eine nationale und internationale Vernetzung für die kleinen und mittleren Unternehmen im Land zu den spezifischen Themenschwerpunkten schaffen. Ein zusätzlicher Fokus soll darauf liegen, eine Brücke zu Bundesaktivitäten und Initiativen anderer Länder zu schlagen.

„Die Landesförderung von drei de:hubs setzt ein starkes Zeichen dafür, im nun erweiterten bundesweiten Netzwerk der de:hubs weiterhin präsent zu sein. Dadurch wollen wir insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen im Land in den Themenfeldern der de:hubs helfen, neue Geschäftsmöglichkeiten durch nationale und internationale Partnerschaften zu erschließen und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Schwerpunkte der de:hubs im Land

de:hubs

Die bundesweit ersten zwölf de:hubs mit branchen- oder technologiespezifischen Schwerpunkten wurden im Frühjahr 2017 vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen seiner Digital Hub-Initiative ausgezeichnet. Definierte Zielsetzung des Bundeswirtschaftsministeriums war es, die Transformation Deutschlands zum weltweit führenden Digitalstandort voranzubringen. Im April 2024 wurde durch das Bundeswirtschaftsministerium ein Aufruf zur Erweiterung der Digital Hub Initiative gestartet. Seit September 2024 umfasst das bundesweite Netzwerk 25 de:hubs. Es deckt dabei weitere Schlüsselbranchen und zusätzliche Regionen ab. Im Fokus steht dabei, insbesondere den Mittelstand mit Innovationspartnern aus der Gründerszene und der Wissenschaft zu vernetzen.

Das Land fördert die de:hubs im Rahmen seiner Initiative „Wirtschaft digital Baden-Württemberg“ als thematische Leuchttürme mit internationaler Strahlkraft vor dem Hintergrund ihrer Komplementarität zu den regionalen Digital Hubs. Für die regionalen Digital Hubs fungieren sie als thematischer Inputgeber und profitieren im Gegenzug vom verbesserten Zugang zu regionalen Unternehmen, Forschungsreinrichtungen und weiteren Akteuren. Gemeinsam mit den regionalen Digital Hubs und European Digital Innovation Hubs (EDIHs) im Land bilden die baden-württembergischen de:hubs das Digital Hub-Netzwerk Baden-Württemberg.

Weitere Meldungen

Das Bild zeigt den neuen Dienststellenleiter der LVT BW Peter Siller frontal im Porträt.
Landesvertretung

Peter Siller neuer Dienststellenleiter der Landesvertretung beim Bund

Zulieferertag 2026
Automobilwirtschaft

Wie Automobilzulieferer wettbewerbsfähig bleiben wollen

Ein Windrad dreht sich bei Herbolzheim vor einem Strommast.
Energieversorgung

Task Force soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Start-up BW Local
Gründungsförderung

Auszeichnung für 23 Kommunen und Kommunalverbünde

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Schulsport

Erfolgreiche Schulsportmannschaften geehrt

Delegationsreise China
Außenwirtschaft

Dörflinger auf Delegationsreise in China

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
Straßenverkehr

Fahrbahnsanierung auf B 462 abgeschlossen

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Eine junge Frau wird geimpft.
Ärztliche Versorgung

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen

Vertragsunterzeichnung "Programm Flächendeckung" beim BMDS
Digitalisierung

Digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus