Bauökologie

Abendvorlesung zum baulichen Holzschutz

Am 25. März 2026 findet im Karlsruher Institut für Technologie eine öffentliche Abendvorlesung zum gelingenden baulichen Holzschutz statt. Zielgruppe sind Architekten, Bauingenieure, Handwerk, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit.

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Grafik Baulicher Holzschutz

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen lädt zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu einer öffentlichen Abendvorlesung zum gelingenden baulichen Holzschutz ein. Ministerin Nicole Razavi: „Gut geplanter baulicher Holzschutz macht Gebäude langlebiger. Teure Bauschäden werden vermieden, Sanierungskosten gespart. Das ist Nachhaltigkeit im besten Sinne – nämlich ökologisch und ökonomisch. Mit unserem Forschungsbericht zum baulichen Holzschutz haben wir die Grundlagen gelegt, jetzt tragen wir das Thema mit der Abendvorlesung weiter in die Breite.“

Die Abendvorlesung im Rahmen der Holzbau-Offensive BW findet am Mittwoch, 25. März 2026, ab 18 Uhr im Karlsruher KIT-Campus Süd, Friedrich-Engesser-Hörsaal (10.81) statt. Zielgruppe sind Architektinnen und Architekten, Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Handwerk, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Plätze sind begrenzt. 

Die Veranstaltung wird von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fortbildung für die Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur für Mitglieder und Architekten im Praktikum (AIP) mit einem Umfang von einer Unterrichtsstunde anerkannt.

Baulicher Holzschutz

Baulicher Holzschutz ist eine wichtige Voraussetzung für die Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit von Holzgebäuden. Durch gezielte konstruktive Maßnahmen – wie Dachüberstände, Abtropfkanten, ausreichende Belüftung und Abstand zum Erdreich – lassen sich Schäden vermeiden, bevor sie entstehen.

Der bauliche Holzschutz ist in Deutschland mit der DIN-Norm „Holzschutz – Vorbeugende bauliche Maßnahmen im Hochbau“ geregelt. Diese Holzschutznorm enthält die allgemeinen Regeln für baulichen Holzschutz sowie Musterdetails, die allerdings auf Wohngebäude zugeschnitten sind. Damit auch bei Nichtwohngebäuden der bauliche Holzschutz ausreichend berücksichtigt wird, hat das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen ein Forschungsvorhaben zur Entwicklung von Musterdetails initiiert: Der KIT-Forschungsbericht „Konstruktionsprinzipien, Leitdetails und Empfehlungen für den vorbeugenden baulichen Holzschutz von Nichtwohnungsbauten in Holzbauweise“ liefert konkrete Umsetzungsempfehlungen für die Praxis.

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