Europa

„Mehr Warschau wagen“

Innenminister Thomas Strobl leitete die Delegation Deutschlands beim vierten Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen. Das Treffen würdigte die deutsch-polnischen Beziehungen und vertieft den Austausch zu grenzüberschreitenden Themen.

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Am 19. und 20. März 2026 leitete der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl die Delegation Deutschlands beim 4. Treffen der Freundschaftsgruppen von Bundesrat und polnischem Senat in Warschau. Das Treffen würdigte die deutsch-polnischen Beziehungen und vertieft den Austausch zu grenzüberschreitenden Themen.

„Bei dem zweitägigen Treffen hat sich wieder gezeigt, wie viel uns mit Polen verbindet. Polen ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten und verlässlichsten Handelspartner Deutschlands und Baden-Württembergs. Darüber hinaus vereint uns neben den wirtschaftlichen Beziehungen vor allem auch seit vielen Jahren eine Freundschaft. Die deutsch-polnische Freundschaft zeigt, dass wir uns als Nachbarn zuhören und miteinander arbeiten. Polen bildet mit Frankreich und Deutschland den Kern Europas. In einer Zeit des Umbruchs und neuer Herausforderungen für Europa sind diese wirtschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen eine entscheidende und bleibende Größe“, erklärte der Innenminister Thomas Strobl als Leiter der deutschen Delegation am 20. März 2026 in Warschau.

Bei dem zweitägigen Treffen in Warschau standen die Themen Wettbewerbsfähigkeit, Industrie und Transformation sowie der grenzüberschreitende Ausbau der Infrastruktur im Fokus. Polen ist eines der wichtigsten Einfuhr- als auch Ausfuhrländer für Deutschland. Auch für Baden-Württemberg ist Polen ein Schlüsselpartner. Baden-Württemberg hat 2025 Waren für knapp zehn Mrd. Euro nach Polen ausgeführt und im gleichen Zeitraum Waren aus Polen nach Baden-Württemberg für rund 9,6 Mrd. Euro importiert. Eine Vielzahl an Firmen aus Baden-Württemberg unterhalten Verkaufs- und Produktionsstandorte in Polen. Die wichtigsten Industriezweige in Polen, etwa die Energieversorgung, der Maschinen- und Fahrzeugbau und der Bergbau, sind für viele hochspezialisierte baden-württembergische Unternehmen interessante Partner.

„Von Polen lernen – mehr Warschau wagen“

Thomas Strobl zeigte sich als Leiter der deutschen Delegation beeindruckt von der Innovationskraft Polens. Das östliche Nachbarland habe es jüngst geschafft, zu einem der führenden Innovationsländer Europas und der Welt zu werden – mit stabilen Wachstumsraten zwischen 3 und 4 Prozent. Mit der Erkenntnis „Von Polen lernen – mehr Warschau wagen“ kehrt der Strobl nach dem zweitägigen Arbeitsbesuch in Polen am 20. März 2026 wieder aus Warschau nach Baden-Württemberg zurück.

„Der Besuch in Polen hat uns allen bestätigt und verdeutlicht: Die deutsch-polnische Partnerschaft hat ein enormes Potenzial. Das gilt es zum Wohl unserer beiden Nationen zu nutzen“, betonte Minister Thomas Strobl zum Abschluss des 4. Treffens der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen von Bundesrat und polnischem Senat in Warschau.

Innenministerium: Bilder des Treffens zum Herunterladen

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