Coronavirus

Corona-Schutzmaßnahmen weiter ernst nehmen

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Eine auf Demenzkranke spezialisierte Pflegerin begleitet eine ältere Frau.

Die Mitglieder der „Task-Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe“ appellieren an Besucherinnen und Besucher von Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die Corona-Schutzmaßnahmen weiter ernst zu nehmen.

Die Mitarbeitenden in der Pflege haben zunehmend Probleme, die Corona-Regeln in Pflegeheimen durchzusetzen. Manche Besucher seien nachlässig beim Tragen einer Schutzmaske oder wollten auch ohne vorherigen Schnelltest Zugang zur Einrichtung erhalten. Aus diesem Grund rufen die Mitglieder der „Task-Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe“ dazu auf, die Maßnahmen zum Schutz von gefährdeten Menschen in Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen ernst zu nehmen.

„Wir müssen weiterhin alles dafür tun, damit auch besonders gefährdete Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – dazu gehört, dass wir uns alle an die wichtigsten Schutzregeln halten“, sagte Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha am 8. August 2022 in Stuttgart. „Wir dürfen beim Schutz und der Verantwortung für gefährdete Menschen nicht nachlässig werden.“ Der Minister bedankte sich für die Initiative zu dem Appell (PDF), die aus dem Kreise der Mitglieder der Task-Force kam.

Diese appellieren an alle Besucherinnen und Besucher der Einrichtungen, die Schutzmaßnahmen ernst zu nehmen und bitten darum, bei sich selbst sowie den An- und Zugehörigen in den Einrichtungen auf einen vollständigen Impfschutz zu achten und die vielen Impfmöglichkeiten im Land zu nutzen.

Bewohner der Einrichtungen sind weiterhin stark gefährdet

Die Corona-Pandemie ist für die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen aufgrund ihrer höheren Gefährdung weiterhin eine reale Bedrohung und die Auswirkungen verlangten viel von ihnen ab. „Es ist immens wichtig, dass auch Menschen, die in Einrichtungen leben, Besuche bekommen und persönliche Kontakte pflegen können, denn Schutz darf auf keinen Fall in Rückzug oder Vereinsamung enden“, sagte der Minister. „Wir müssen soziale Teilhabe sicherzustellen – und das geht nur mit den Regeln. Es ist ärgerlich, wenn Beschäftigte der Einrichtungen ihre Kraft und Nerven in aufreibenden Diskussionen mit Besucherinnen und Besuchern über die Schutzmaßnahmen aufbrauchen. Deren Energie ist in die Versorgung und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner viel besser investiert.“

Mitglieder der Task-Force sind neben dem Sozialministerium unter anderem die Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Pflege-Verbände, die Kommunalen Landesverbände, die Pflegekassen, der Landesseniorenrat sowie Vertreterinnen aus der Pflegewissenschaft. Die Task-Force befasst sich seit Beginn der Corona-Pandemie mit dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Appell der Task Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe „Schutzmaßnahmen ernst nehmen!“ (PDF)

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