Kunst und Kultur

Corona-Nothilfe für Stiftung Theater Lindenhof

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schauspieler proben ein Theaterstück.
Symbolbild

Die Stiftung Theater Lindenhof erhält mehr als 137.000 Euro aus dem Corona-Nothilfefonds der Landesregierung für Kunst- und Kultureinrichtungen.

Die Corona-bedingt in eine wirtschaftliche Notlage geratene Stiftung Theater Lindenhof auf der Schwäbischen Alb wird mit mehr als 137.000 Euro aus dem Nothilfefonds der Landesregierung für Kunst- und Kultureinrichtungen unterstützt. „Das Theater Lindenhof hat eine enorme Bedeutung für das kulturelle Leben im Land“, sagte Kunstministerin Theresia Bauer.

„Das Theater fasziniert in jeder Spielzeit mit einem einfallsreichen Programm, das in Burladingen-Melchingen, bei zahlreichen Gastspielen in Baden-Württemberg und auch überregional gezeigt wird“, sagte Theresia Bauer. „Deshalb bin ich besonders froh, dass das Land mit der Förderung aus dem Corona-Nothilfefonds zum Fortbestand beitragen kann.“

Das Theater Lindenhof besteht seit mehr als 35 Jahren und begeistert üblicherweise mehr als 45.000 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Jahr. Dabei führt das Theater Lindenhof jährlich rund 350 Veranstaltungen durch – davon 230 in Burladingen-Melchingen und 120 an Gastspielorten in ganz Baden-Württemberg, aber auch überregional in München, Hamburg, Berlin oder Recklinghausen. Dabei werden Klassiker inszeniert, wird lokale und regionale Geschichte aufgearbeitet, große Theaterprojekte mit Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt, ein vielfältiges Kleinkunstprogramm realisiert und Uraufführungen gespielt.

Für ihre Inszenierungen erhielten die Theatermacher bereits eine Reihe von Auszeichnungen: Den Volkstheaterpreis des Landes Baden-Württemberg, den Theaterpreis der Stuttgarter Zeitung, den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Tübingen und den Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg, den BKM-Preis Kulturelle Bildung (2014), den Monica-Bleibtreu-Preis der Privattheatertage Hamburg 2014 für die Inszenierung von „HOMO FABER“ und den Publikumspreis der Privattheatertage Hamburg 2019 für die Inszenierung von „Chaim & Adolf“. Auch 2015 und 2016 wurden Produktionen des Theaters für den Monica-Bleibtreu-Preis nominiert.

Gefördert wird das Theater vom Land Baden-Württemberg sowie den Landkreisen Zollernalb, Reutlingen, Tübingen und von der Sitzgemeinde Burladingen. Des Weiteren zählen über 20 Partnerstädte zum Unterstützerkreis.

Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur

Mit dem Corona-Hilfsprogramm im Umfang von 32,5 Millionen Euro sollen Corona-bedingte existenzielle Notlagen bei Kultureinrichtungen abgewendet und ein Betrieb auch unter den Einschränkungen der Pandemie ermöglicht werden. Die Hilfen sollen dazu beitragen, die finanzielle Situation der Kultureinrichtungen zu stabilisieren und die Durchführung eines Kulturprogramms trotz Pandemie-bedingten Einnahmeverlusten und Mehrkosten in den Jahren 2020 und 2021 zu gewährleisten.

Stiftung Theater Lindenhof

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Corona-Hilfe Masterplan Kultur

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Mit unserem Messenger-Service bekommen Sie immer alle Änderungen und wichtige Informationen aktuell als Pushnachricht auf Ihr Mobiltelefon.

Weitere Meldungen

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Gesundheit

Kliniken sichern, Versorgung stärken, Lasten fair verteilen

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Tamas Detrich und Petra Olschowski bei Vertragsunterzeichnung
Kunst

Tamas Detrich bleibt Intendant des Stuttgarter Balletts

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
Nahverkehr

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Promotionsfahrzeug Mehr Leben im Eigenheim
Wohnraumoffensive

Online-Dialog zu „Mehr Leben im Eigenheim“ am 25. Juni