Corona-Pandemie

Bundeswehr bietet weitere Unterstützung an

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mann hält einen Schnelltest zur Erkennung des Coronavirus und ein Teststäbchen in den Händen.

Die Bundeswehr wird bundesweit kurzfristig bis zu 10.000 Soldatinnen und Soldaten bereitstellen, um bei Bedarf in Alten- und Pflegeheimen bei der Durchführung von Corona-Schnelltests zu unterstützen.

„Seit Monaten unterstützt uns die Bundeswehr bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Auf unsere Soldatinnen und Soldaten ist nicht nur Verlass, sie leisten in der aktuellen Situation auch außerordentliches. Daher begrüße ich es sehr, dass Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nun weitere Unterstützung der Bundeswehr angeboten hat“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl.

Weitere Unterstützung bei Corona-Schnelltests

Laut Bundesverteidigungsministerium wird die Bundeswehr bundesweit kurzfristig bis zu 10.000 Soldatinnen und Soldaten bereitstellen, um bei Bedarf in Alten- und Pflegeheimen bei der Durchführung von Corona-Schnelltests zu unterstützen.

„In Baden-Württemberg unterstützt uns die Bundeswehr aktuell mit 800 Soldatinnen und Soldaten. Sie kommen in Gesundheitsämtern, in Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie in den  Impfzentren zum Einsatz. Über die bisherige Unterstützung unserer Bundeswehr bin ich mehr als dankbar“, erklärt Minister Thomas Strobl.

Landesweite Unterstützung durch Bundeswehr

„Der Schwerpunkt der personellen Unterstützung durch die Bundeswehr liegt weiterhin auf der Unterstützung der Gesundheitsämter bei der Kontaktpersonennachverfolgung. Hier leisten zurzeit 637 Soldatinnen und Soldaten wertvolle Arbeit. Der Betrieb der Zentralen Impfzentren wird aktuell mit insgesamt 118 Kräften der Bundeswehr unterstützt. Mit Start der Kreisimpfzentren am 22. Januar 2021 wird diese Zahl noch weiter steigen. Darüber hinaus erhalten verschiedene Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser Unterstützung durch die Bundeswehr mit insgesamt 45 Kräften.“

„Wir werden auch zukünftig bei der Koordinierung aller Aktivitäten der Bundeswehr im Land unterstützen. Besonders wertvoll ist hier die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit des zuständigen  Landeskommandos der Bundeswehr mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement meines Hauses. Alle Beteiligten leisten in diesen schwierigen Zeiten eine hervorragende Arbeit. Danke!“, so Innenminister Thomas Strobl.

Weitere Meldungen

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Gesundheit

Kliniken sichern, Versorgung stärken, Lasten fair verteilen

Innenminister Manuel Hagel (links) und Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr Baden-Württemberg (rechts)
Bundeswehr

Hagel trifft Kommandeur des Lan­deskommandos der Bundeswehr

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Hagel zum Vorsitzenden des Bundesrat-EU-Ausschusses gewählt

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung