Sprachförderung

Bewerbungsphase für neue Sprachförderkräfte startet

Ab Juli 2025 startet die erste Einstellungsrunde für SprachFit-Lehrkräfte und pädagogische Assistenzkräfte. Ziel ist es, Kinder vor und während der Grundschule sprachlich zu stärken.

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Eine Lehrerin erklärt einem Schüler eine Aufgabe (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg).
Symbolbild

Der Blick richtet sich zunehmend auf die frühen Jahre der Bildungslaufbahn, denn diese sind entscheidend. Auf den Anfang kommt es also an, zudem wächst die Bedeutung der Sprachförderung. Mit dem Sprachförderkonzept „SprachFit“ will Baden-Württemberg erreichen, dass Kinder in die Schule kommen, wenn sie dort auch mitkommen, also grundsätzlich schulbereit sind. Bei Bedarf werden sie in der Grundschule weiter unterstützt. Hierfür investiert das Land erhebliche Summen, strukturell aufwachsend und dauerhaft. Im Endausbau sind das etwa 350 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr, ein gewaltiger Kraftakt.

Der Erfolg des Programms hängt von diversen Faktoren ab, wesentlich vom Personal. Die erste Einstellungsrunde für SprachFit startet am 4. Juli 2025. Bis 14. Juli können sich interessierte Personen auf Stellen als SprachFit-Lehrkraft oder als pädagogische Assistenzkraft in der durchgehenden Sprachbildung bewerben. Die SprachFit-Lehrkräfte werden in diesem ersten Ausschreibungsdurchgang für eine Tätigkeit mit Kindern im letzten Jahr vor der Einschulung gesucht. Die pädagogischen Assistenzkräfte sind für den Einsatz in der Grundschule vorgesehen.

Anpacken für Bildungsqualität und Bildungsgerechtigkeit

„Als SprachFit-Lehrkraft kann man den Kleinsten und Kleinen von Beginn an unter die Arme greifen, sie fit für die Schule machen und während der Anfangsjahre dort durchgängig begleiten“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper und fügt in Richtung möglicher Interessentinnen und Interessenten an: „Das ist nicht nur ein Beitrag zur Bildungsqualität, sondern auch für mehr Bildungsgerechtigkeit. Packen Sie mit an, um unseren Kindern zu helfen. Auch als Assistenzkräfte können wir Ihnen dank ‚SprachFit‘ nun unbefristete Beschäftigungen anbieten.“

Die unbefristeten Stellen für SprachFit-Lehrkräfte bieten gerade auch für studierte Kindheitspädagoginnen und -pädagogen eine neue Perspektive. Über SprachFit können sie dauerhaft an Schulen arbeiten. Auch für pädagogische Assistenzkräfte schafft das Land neue Stellen – zusammen insgesamt etwa 2.800 im Endausbau. Letztere kommen zur zusätzlichen Sprachförderung und in Lernkursen mit Einbeziehung der Herkunftssprache (LmH) zum Einsatz. Sie unterstützen die Lehrkräfte und tragen einen wesentlichen Beitrag zur durchgängigen Sprachbildung bei.

Grundschullehrkräfte und SprachFit-Lehrkräfte

Es können auch grundständige Grundschullehrkräfte im Rahmen ihres Deputates wie die SprachFit-Lehrkräfte Sprachförderung übernehmen.

Für die ebenfalls im Gesamtkonzept SprachFit vorgesehenen Juniorklassen sollen ab dem Schuljahr 2026/2027 SprachFit-Lehrkräfte eingestellt werden

Lehrer Online in Baden-Württemberg: Bewerbungsportal

Ministerium für Kultus, Jugend, Sport: Quick-Check für den Direkteinstieg als Lehrkraft

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Stellensuche für SprachFit-Lehrkräfte

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Stellensuche für ausgebildete Lehrkräfte

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Informationen und Stellensuche für Pädagogische Assistentinnen und Assistenten in SprachFit

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: LOBW UP (Schulen als pädagogische Assistentin, pädagogischer Assistent oder Kooperationspartner unterstützen)

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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