Inneres

Bessere Ausstattung für die Feuerwehren und die Ölwehr am Bodensee

Berechne Lesezeit
  • Teilen
v.l.n.r.: Stadtbrandmeister Louis Laurösch, Oberbürgermeister Andreas Brand und Innenminister Thomas Strobl

Anlässlich seines Besuchs des Ölwehrstützpunktes in Friedrichshafen hat Innenminister Thomas Strobl der Feuerwehr und der Ölwehr in Baden-Württemberg für ihren Einsatz gedankt und auf baldige Investitionen des Landes hingewiesen.

„Die Feuerwehr schützt die Menschen nicht nur vor Bränden – am Bodensee leistet sie auch einen gewaltigen Beitrag zum Trinkwasserschutz. Wenn wassergefährdende Stoffe in den größten See Deutschlands gelangen, zählt jede Sekunde, und dann ist auf die Ölwehr Verlass. Die Feuerwehren am Seeufer tragen mit ihrem Einsatz zum Schutz unserer Umwelt und der Menschen bei – dafür danke ich Ihnen ganz herzlich. Und deshalb unterstützen wir als Land die Feuerwehren und damit die Ölwehr nicht nur mit warmen Worten. In den kommenden Jahren werden wir die beiden etwas in die Jahre gekommenen großen Feuerlöschboote in Konstanz und Friedrichshafen durch vier multifunktionale Boote ersetzen und um die neuen Standorte in Radolfzell und Überlingen ergänzen“, sagte Strobl.

Damit werden die für die Ölwehr bereits beschafften vier Arbeitsboote und die vier Gerätewagen ergänzt. Insgesamt investiert das Land dann zehn Millionen Euro. Der Innenminister betonte dabei, dass das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft für Zwecke des Trinkwasserschutzes sich finanziell mit rund zwei Millionen Euro beteiligt.

Die Feuerwehren am Bodensee übernehmen mit ihrem Einsatz für den Umwelt- und Brandschutz auf dem Bodensee eine originäre Landesaufgabe. Die so genannte Ölwehr ist ein länderübergreifender Zusammenschluss, der den Bodensee vor Verunreinigungen schützt. Das Land Baden-Württemberg hat sich dazu 1960 mit Bayern, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen. Auf baden-württembergischer Seite werden die Aufgaben konkret von den Feuerwehren Friedrichshafen, Konstanz, Radolfzell und Überlingen wahrgenommen. Insbesondere bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen kommt die Ölwehr zum Einsatz. Zu ihren Aufgaben zählen außerdem die Menschenrettung und die Brandbekämpfung auf Schiffen und Booten.

Weitere Meldungen

ELR
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Neu gebaute Häuser stehen hinter einer noch unbebauten Fläche eines Neubaugebiets.
Bauen

Fristen für Förderaufrufe verlängert

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Flurneuordnung

Bescheidübergaben in drei Flurneuordnungsverfahren

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

SEK Baden-Württemberg
Polizei

50 Jahre Spezialeinsatz­kommando Baden-Württemberg

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Broschüre Kulturdenkmale und Photovoltaikanlagen
Denkmalpflege

Neue Broschüre zu Photovoltaik auf Kulturdenkmalen

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Bilanz zum länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Holzbau
Forst

Fünfter Fachkongress Holzbau

Der Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm, und Gesundheitsminister Manne Lucha sitzen nebeneinander und unterzeichnen jeweils ein Dokument.
Gesundheit

Gesundheitssystem im Land auf Krisenfälle vorbereiten

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Länderübergreifender Sicherheitstag am 6. Mai

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Süddeutscher Biogasgipfel in Ulm