Hochschulen

Aufbauhilfe REACT-EU fördert Weiterbildungen an Pädagogischen Hochschulen

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Ein Mann sitzt mit einem Tablet im Wohnzimmer (Bild: © StockRocket - stock.adobe.com)

Die Aufbauhilfe der Europäischen Union „REACT-EU“ fördert Weiterbildungsangebote von vier Pädagogischen Hochschulen im Land. Damit erfolgt eine passgenaue Unterstützung für Kulturschaffende, Kulturinstitutionen sowie Akteurinnen und Akteure der Grundbildung zur Bewältigung der Pandemiefolgen.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt im Rahmen des Aufbauprogramms der Europäischen Unio (EU) REACT-EU neue Weiterbildungsmaßnahmen für Kulturschaffende und Lehrende an den Pädagogischen Hochschulen Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigsburg und Weingarten. Insgesamt können durch REACT-EU in Verbindung mit dem Europäischen Sozialfonds 5,7 Millionen Euro bereitgestellt werden.

„Ich freue mich, dass wir zusammen mit den EU-Mitteln die Folgen der Corona-Krise im Bereich von Kunst, Wissenschaft und Bildung abmildern können. Mit maßgeschneiderten Fortbildungsangeboten für Kulturschaffende und die Weiterentwicklung von Kulturinstitutionen sowie mit passgenauer Weiterbildung für Akteurinnen und Akteure der Alphabetisierung und Grundbildung schaffen die Hochschulen gute Voraussetzungen für den erfolgreichen Aufbruch aus der Pandemie“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Die Projekte im Kulturbereich dienen zugleich der Umsetzung des Kulturdialogs 2020. Dieser wurde vom Kunstministerium in einem dialogischen Prozess in 14 Veranstaltungen und mit rund 1.250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem ganzen Land, aus Kultur und Politik durchgeführt. Dabei wurden im Ergebnis Handlungsfelder für die Kulturpolitik der Zukunft generiert, die sich nun auch in den Angeboten zur Weiterbildung finden.

Geförderte Projekte

  • PH Ludwigsburg mit der Hochschule der Medien Stuttgart, dem Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg, der Popakademie Baden-Württemberg GmbH, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und dem Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg – Verbundprojekt KUBUZZ – Kultur Business Zukunft, Support für Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende: Im Rahmen dieses spartenübergreifenden Programms erhalten Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende eine kostenfreie Unterstützung und Beratung in Fragen der beruflichen Selbstständigkeit. In kostenfreien Workshops, Coachings und via E-Learning können sie ihre Kompetenzen beispielsweise in den Bereichen Management, Marketing und Finanzen ausbauen. Hierfür werden neue, passgenau auf die Bedarfe und Wünsche der Zielgruppe zugeschnittene Formate entwickelt und mit Weiterbildungsangeboten zahlreicher anderer Partnerinstitutionen verknüpft. Darüber hinaus wird das Programm mit KUBUZZ Connects Möglichkeiten zum Austausch anbieten. Das Programm trägt zum Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks der Weiterbildung für Kulturschaffende bei.
  • PH Karlsruhe und PH Heidelberg – KuLO – Kunst- und Kultureinrichtungen als Lernende Organisationen: Dieses Programm zielt auf die Institutionen der Kulturszene Baden-Württembergs. Es ist berufsintegrierend, praxisnah und transferorientiert und richtet sich an Akteurinnen und Akteure der Kulturszene, die daran mitarbeiten wollen, ihr Haus zukunftsfest zu machen. Im Mittelpunkt des Qualifizierungsprogramms steht agiles Arbeiten – eine neue Form nichthierarchischer Zusammenarbeit, die sich durch hohe Flexibilität und schnelle Handlungsfähigkeit auszeichnet. Hinzu kommen Wahl-Bausteine aus den Bereichen Audience Development, Barrierefreiheit, Digitalität und Nachhaltigkeit. Onlineseminare und persönliche Treffen wechseln sich ab und werden durch eine digitale Lernplattform ergänzt. Dabei konzipieren und realisieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Tandems individuelle Praxisprojekte. 
  • PH Weingarten – Beratungs- und Weiterbildungsstelle zur Professionalisierung in der Alphabetisierung und Grundbildung (WiBeG): Das Projekt verfolgt das Ziel, Professionalisierungsangebote für Akteurinnen und Akteure der Alphabetisierung und Grundbildung zu entwickeln. Zu den Bausteinen der WiBeG gehören ein Beratungsangebot in unterschiedlichen Formaten, Qualifizierungsmodule, Inhouse-Workshops für Projekte und Kursträger sowie eine digitale Lernplattform, auf der niederschwellige Lerninhalte zeit- und ortsunabhängig abgerufen werden können. Einen zentralen Aspekt des Projekts stellt die Vernetzung dar: WiBeG kooperiert mit unterschiedlichen Projekten der Alphabetisierung und Grundbildung. Gleichzeitig setzt sich WiBeG für die Vernetzung von Kursleitenden untereinander ein.

REACT-EU

REACT-EU steht für „Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“ (Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas) und ist Teil des Aufbauinstruments „NextGenerationEU“. Darüber stellt die Europäische Union 750 Milliarden Euro zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie bereit.

Das Programm REACT-EU wird hier in Verbindung mit dem ESF-Programm 2014-2020 Baden-Württemberg umgesetzt.

Europäischer Sozialfonds in Baden-Württemberg

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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