Aus- und Weiterbildung

Allianz für Aus- und Weiterbildung unterzeichnet

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Alaa Abdulhak und Ibrahim Hamada, jugendliche Flüchtlinge aus Syrien, arbeiten in der Metallausbildungswerkstatt bei Siemens in Karlsruhe an einer Drehbank. (Bild: dpa)

Arbeits- und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat in Berlin die Allianz für Aus- und Weiterbildung unterzeichnet. Damit stärken Bund, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften gemeinsam die berufliche Aus- und Weiterbildung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses.

„Für die Transformation der Wirtschaft und die Energiewende brauchen wir beruflich qualifizierte Fachkräfte. Mit der Fortführung der Allianz für Aus- und Weiterbildung stärken Bund, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften gemeinsam die berufliche Aus- und Weiterbildung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses unserer Betriebe“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 24. Mai 2023 in Berlin anlässlich der Unterzeichnung der Allianzvereinbarung.

Maßnahmen von Bund und Ländern bestmöglich verzahnen

„Im Rahmen der unterzeichneten Allianzvereinbarung wollen wir in den nächsten Jahren zentrale Maßnahmen von Bund und Ländern im Ausbildungsgeschehen bestmöglich verzahnen. Denn viele konkrete Maßnahmen sind aus den Ländern heraus entstanden und tragen maßgeblich dazu bei, auch die Ziele der Allianz für Aus- und Weiterbildung zu erreichen“, so die Ministerin beim Unterzeichnungstermin mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger. Von zentraler Bedeutung seien daher auch die Bündnisse auf Länderebene, wie das Anfang Mai 2023 neu vereinbarte Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg 2023 bis 2027. Dadurch gelinge ein konstruktiver Dialog und eine enge Zusammenarbeit aller Partner direkt vor Ort.

Ein Beispiel ist das baden-württembergische Leuchtturmprojekte „Initiative Ausbildungsbotschafter“, bei der Auszubildende in Schulen auf Augenhöhe mit den Schülerinnen und Schülern ihre Ausbildungsberufe vorstellen und von den Chancen und Entwicklungsperspektiven in ihrem Beruf berichten. Auch bei den Praktikumswochen Baden-Württemberg nimmt das Land eine Vorreiterrolle ein. Eine Matching-Plattform bringt Jugendliche und Betriebe unkompliziert und niedrigschwellig für Tagespraktika nach dem Motto „fünf Tage – fünf Betriebe“ zusammen. Derzeit können Betriebe und Jugendliche Praktikumstage rund um die Pfingst- und Herbstferien vereinbaren.

Allianz für Aus- und Weiterbildung

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