Start-up BW

„Abnoba“ gewinnt fünften Start-up BW Female Founders Cup

Beim fünften Start-up BW Female Founders Cup ist das Team „Abnoba“ ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2025“ eingezogen. Das Team möchte mithilfe von Künstlicher Intelligenz eine Kreislaufwirtschaft in der Holzindustrie etablieren.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)

Beim fünften Start-up BW Female Founders Cup am 16. Dezember 2024 haben Gründerinnen und Start-ups von Frauen ihre Geschäftsideen vor Fachjury und Publikum präsentiert. Der Start-up BW Female Founders Cup ist Teil der Wettbewerbsreihe Start-up BW Elevator Pitch im Rahmen der Landeskampagne „Start-up BW“. Das Team „Abnoba“ aus Stuttgart überzeugte die Jury und löste das Ticket für das nächste Landesfinale der Wettbewerbsreihe.

„Gründungen und Start-ups von Frauen sorgen – ebenso wie etablierte Unternehmen – für frischen Wind in der Gesellschaft“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württembergs. In ihrer Eröffnungs-Videobotschaft sprach die Ministerin den Gründerinnen, Unternehmerinnen und female Start-ups, die den Start-up BW Female Founders Cup und die Wirtschaft mit Leben füllen, ihren besonderen Dank aus: „Ich bin überzeugt, die zukunftsweisenden Geschäftsmodelle beim Female Founders Cup werden ihre Spuren im Land hinterlassen und machen sie zu Triebfedern für einen starken Mittelstand!“.

Darüber hinaus freute sich die Ministerin über die große Bandbreite an innovativen Ansätzen und kreativen Ideen der 36 eingereichten Bewerbungen beim diesjährigen Start-up BW Female Founders Cup. Durch eine Jury-Vorauswahl und den Entscheid des Publikums per Online-Voting wurden die Finalistinnen ermittelt. Die Gründerinnen und von Frauen geführte Start-ups hatten die Gelegenheit, ihre Geschäftsideen vor einer Jury zu präsentieren.

Preisträgerinnen des Start-up BW Female Founders Cup 2024

Den ersten Preis und 1.000 Euro Preisgeld hat die Geschäftsidee „Abnoba“ aus Stuttgart gewonnen. Das Gründungsteam um Alisa Beck möchte eine Kreislaufwirtschaft in der Holzindustrie etablieren. Das Geschäftsmodell sieht vor, durch den Einsatz von Computer-Vision-Technologie (Künstliche Intelligenz) die Wiederverwendung von Holzbauteilen zu ermöglichen und damit Recyclinganlagen in Deutschland wesentliche Vorteile zu bieten. Gewinnerin des zweiten Platzes ist die Geschäftsidee „TelMedNet“ Heidelberg. Das Preisgeld beträgt 600 Euro. Den dritten Platz belegt die Geschäftsidee „Drop In Ride Out – therapeutisches Skateboard fahren“ aus Freiburg. Das drittplatzierte Team erhält 400 Euro Preisgeld. Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben in ihrer Online-Abstimmung vor Ort die Geschäftsidee „TelMedNet“ zum Publikumsliebling gekürt.

Mit der Intention, der am besten qualifizierten Frauengeneration aller Zeiten eine Bühne zu geben, wurde der Start-up BW Female Founders Cup vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg in Kooperation mit der Hochschule Esslingen veranstaltet. Das Preisgeld des Wettbewerbs wird von der L-Bank gesponsert.

Die Gründerinnen und von Frauen geführten Start-up-Teams hatten drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee, ihren Produkten oder ihren Dienstleitungen zu überzeugen. Die Präsentationen erfolgen beim Start-up BW Female Founders Cup ohne digitale Medien wie PowerPoint-Folien oder Videos. Erlaubt ist die Verwendung von gedruckten Fotos, Schildern, Prototypen und Modellen.

Entscheidung durch fünfköpfige Jury

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet.

Folgende Jurorinnen bewerteten die Pitches des Start-up BW Female Founders Cup:

Start-up BW Female Founders Cup

Eingebettet in das beliebte und bekannte Veranstaltungsformat „Start-up BW Elevator Pitch“ führt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg den landesweiten und branchenübergreifenden Start-up BW Female Founders Cup seit 2019 durch. Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das einen Gründungswettbewerb für weibliche Start-ups als Teil der Landeskampagne „Start-up BW“ ausrichtet. Geschäftsideen in der Vorgründungsphase bis zu drei Jahre nach Gründung durften beim Female Founders Cup eingereicht und auf der Bühne präsentiert werden.

Start-up BW: Gründerinnen

Weitere Meldungen

Ein Netzwerk-Kabelstecker leuchtet in der Netzwerkzentrale einer Firma zu Kontrollzwecken rot. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Sicherheit

Strobl begrüßt Einigung zur Speicherfrist von IP-Adressen

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Logo von Start up BW
Start-up BW

Auswahl für Start-up BW Pre-Seed steht

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Breitbandübergabe
Digitalisierung

38,4 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau

Projektteam, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (Dritte von links), Direktorin des Amtsgerichts Nürtingen Dr. Sabine Kienzle-Hiemer (Vierte von links), Dr. Markus Volz Vizepräsident des Landgerichts Stuttgart (5. v. l.)
Justiz

Pilotprojekt „Zivilgerichtliches Online-Verfahren“ gestartet

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Finanzamtsleiter Böblingen Wankmüller
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Böblingen

Wort-Bild-Marke der Innovationsallianz Baden-Württemberg
Innovation

Land stärkt Innovationsallianz mit über 40 Millionen Euro

Streuobstwiese
Streuobst

20. landesweiter Streuobsttag in Hohenheim

Neuer Rettungshubschrauber Christoph Ortenau
Rettungsdienst

Rettungshubschrauber Christoph Ortenau startet in Lahr

Ein Mann wird geimpft.
Gesundheit

Impfen zeigt positive Auswirkungen

Jugendliche halten ein Banner mit der Aufschrift «Ehrenamt» in den Händen.
Ländlicher Raum

Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern

links: Behältnis, das am Ostersonntag (5. April 2026) in einem Garten gefunden wurde; rechts: Laboranalyse
Strahlenschutz

Fundstück enthielt zu keinem Zeitpunkt Polonium-210

Grafik mit Überschrift „Die Landes-Behindertenbeauftragte Nora Welsch lädt ein zur Kundgebung“, darunter Schild einer Demonstration mit der Aufschrift „Inklusion ist kein Sparmodell!“ und den Informationen „5. Mai 2026, 14 Uhr, Stuttgart Zentrum“.
Menschen mit Behinderungen

Kundgebung zum Recht auf Inklusion am 5. Mai 2026