Europäische Zusammenarbeit

7. Bodensee-Hochschulkonferenz

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerialdirektorin Dr. Simone Schwanitz, Quelle MWK

Im Rahmen der 7. Bodensee-Hochschulkonferenz (BHK) haben die Vertreterinnen und Vertreter für Hochschulen und Wissenschaft der drei EU-Länder (Baden-Württemberg, Bayern und Vorarlberg), der sechs Schweizer Kantone Appenzell-Innerrhoden und -Außerrhoden, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Zürich sowie dem Fürstentum Liechtenstein mit der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) heute in Weingarten die 5. Leistungsvereinbarung für die Jahre 2018-2021 unterzeichnet.

Als Gastgeberin der 7. BHK in Weingarten betonte Ministerialdirektorin Dr. Simone Schwanitz, Amtschefin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Bedeutung der IBH. „Die Internationale Bodensee-Hochschule ist ein Erfolgsmodell für Europa. Mit ihren 30 Verbundhochschulen hat sie sich in den letzten 15 Jahren zu einem wichtigen Eckpfeiler des Wissenschaftsstandorts Bodensee entwickelt. Die Vielzahl von hochschularten- und grenzüberschreitenden Aktivitäten stärken außerdem die einzelnen Hochschulen in ihrer strategischen Forschungsausrichtung.“

Mit der 5. Leistungsvereinbarung unterstützen die Partnerländer und Kantone den IBH-Verbund mit jährlich rund einer Millionen Euro im Zeitraum 2018-2021. Um Synergien mit den Förderzielen des EU-Programms INTERREG Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein zu ermöglichen, ist ein Teil der Mittel als Kofinanzierung für ein weiteres INTERREG-Projekt zweckgewidmet.

„Für die nächsten Jahre haben wir vor, mit der Förderung von kooperativen Projekten und Strukturen zwischen den IBH-Mitgliedshochschulen deren Weiterentwicklung maßgeblich voranzubringen. Darüber hinaus soll die IBH – auch mit Akteuren der Praxis – wirkungsvoll und nachhaltig zur Weiterentwicklung des Lebens-, Wirtschafts-, Bildungs- und Wissenschaftsraums der Region Bodensee beitragen,“ so der amtierende IBH-Kooperationsratsvorsitzende Prof. Dr. Sebastian Wörwag.

Die Internationale Bodensee-Hochschule

Die Internationale Bodensee-Hochschule ist das umfangreichste Projekt der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) und mit 30 Mitgliedshochschulen, über 3.000 Professorinnen und Professoren sowie über 100.000 Studierenden der größte hochschularten- und länderübergreifende Hochschulverbund Europas. Die Mitgliedshochschulen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz bilden als IBH ein Netzwerk, das kontinuierlich weiter ausgebaut und vertieft wird. Ziel der IBH ist es, sowohl den Studierenden als auch den Lehrenden und Forschenden ein Lernen und Arbeiten über die Grenzen hinweg zu ermöglichen. Sowohl durch die Vernetzung über verschiedene Hochschularten und über Landesgrenzen hinweg als auch durch die umgesetzten Projekte leistet sie einen Beitrag zu relevanten Themen der Bodenseeregion.

Die Bodensee-Hochschulkonferenz (BHK) ist das Gremium der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) in Vertretungen der Länder und Kantone hochschul- und wissenschaftspolitische Aspekte der grenzüberschreitenden Kooperation diskutieren und beschließen. Sie ergänzt somit die übergeordneten politische Gremien, wie der Ständige Ausschuss (StA) und die Regierungschefkonferenz (RCK).

Internationale Bodensee-Konferenz

Internationale Bodensee-Hochschule

Weitere Meldungen

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.
Medizintechnik

Land setzt sich für Reformen in der Medizintechnikbranche ein

Fähnchen der Europäischen Union und der Schweiz stehen im Nationalratssaal in Bern
Europa

Vertragspaket zwischen der EU und der Schweiz unterzeichnet

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Eine Professorin steht beim Unterricht vor Studentinnen und Studenten.
Gleichstellung

Land beim Professorinnenprogramm vorn

Logo Öffentlicher Gesundheitsdienst. Die Abkürzung "ÖGD" ist in dicken Buchstaben dargestellt. Darunter steht in "Öffentlicher Gesundheitsdienst - Schützt. Hilft. Klärt auf."
Studium

Neue Vorabquote fürs Medizinstudium

Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg
Gesundheitsberufe

Bis 31. März 2026 für die Landarztquote bewerben

Preisträger Landesforschungspreis 2026
Forschung

Landesforschungspreise 2026 nach Tübingen, Mannheim und Freiburg

Verabschiedung Bruchsal mittlerer Polizeivollzugsdienst
Polizei

333 bestens ausgebildete Polizisten verstärken die Polizei

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
Wirtschaft

Land präsentiert sich auf Messe für Sicherheit und Verteidigung

Ein Beratungsgespräch. (Bild: Roland Weihrauch / dpa)
Soziales

4,3 Millionen Euro für Weiter­bildung von Langzeitarbeitslosen

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Künstliche Intelligenz

Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

Eine junge Frau forscht im Life Science Center der Universität Hohenheim an Pflanzen in Klimakammern (Symbolbild: © dpa).
Forschung

Land fördert Zukunftstechnolo­gien an Landesuniversitäten