Ländlicher Raum

30. Juryentscheidung zum Projekt „Gut Beraten!“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ländlicher Raum 30. Juryentscheidung zum Projekt „Gut Beraten!“

Mit dem Projekt „Gut Beraten!“ unterstützt das Land gute Ideen, um den Ländlichen Raum auch zukünftig als lebenswerten Ort zu erhalten. Gefördert werden Beteiligungsprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur und des gesellschaftlichen Miteinanders vor Ort.

„Mit dem bestehenden Programm ‚Gut Beraten!‘ der Allianz für Beteiligung fördert das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz gemeinsam mit der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Barbara Bosch, vielversprechende Beteiligungsprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur und des gesellschaftlichen Miteinanders vor Ort. Initiativen und Vereine erhalten die Möglichkeit, sich zu Fragen der Entwicklung, Organisation und Durchführung von Projekten beraten zu lassen.

Aufgrund der erfolgreichen Umsetzung und der großen Nachfrage in den letzten Jahren wurde die Fördersumme für den Schwerpunkt ‚Ländlicher Raum‘ für den aktuellen Förderzeitraum mehr als verdoppelt. Damit werden engagierte Bürgerinnen und Bürger mit zukunftsweisenden und kreativen Ideen für unseren Ländlichen Raum unterstützt“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Vorsitzende des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum, Peter Hauk, am 29. Juli 2022 mit Blick auf die jüngste Juryentscheidung zum Projekt „Gut Beraten!“.

423 Projekte gefördert

Das Programm fördert seit 2015 zivilgesellschaftliche Initiativen in Baden-Württemberg, die mit einem Beteiligungsprojekt zur Zukunftssicherung ihrer Gemeinde beitragen möchten. Dabei gingen in den letzten sieben Jahren 560 Bewerbungen ein, wovon 423 Projekte gefördert wurden.

Themenschwerpunkte der Förderung sind „Ländlicher Raum“, „Quartiersentwicklung“ und „Mobilität“. Die vielfältigen Ideen im Schwerpunkt Ländlicher Raum reichen vom Dorfladen, Bürgerbussen, der neuen Gestaltung des Dorfplatzes bis hin zu Hilfsangeboten für Kinder oder ältere Menschen.

Alle drei Monate findet eine neue Auswahlphase mit anschließender Jurysitzung statt. Im Rahmen der 30. Jubiläumssitzung wurden jüngst insgesamt vier Projekte im Schwerpunkt „Ländlicher Raum“ ausgewählt.

Die ausgewählten Projekte

Ausgewählt wurden:

  • Die Initiative ZUsammenKUNFT mit dem Projekt „Hilzinger Wohnzimmer“ in Hilzingen
  • Die Initiative Bürgerprojekt Gaststätte „Gastronomie“ mit dem gleichnamigen Projekt aus Illerkirchberg
  • Die Kultur- und Klosterstiftung Horb am Neckar mit dem Projekt „Entwicklung eines Trägermodels Kultur Horb“ in Horb am Neckar
  • Der Arbeitskreis für „SAIG“ mit dem Projekt „SAIG – Soziale Anliegen Inspiriert Gelöst“ in Lenzkirch-Saig

„Die Gewinner haben mit ihren innovativen Beteiligungsprojekten unsere Fachjury überzeugt. Die ausgewählten Projekte sind beispielgebend für das Engagement der Menschen vor Ort, die einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung unseres Landes leisten“, sagte Minister Hauk.

Der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum unterstützt das Programm „Gut Beraten!“ im Schwerpunkt „Ländlicher Raum“ und fördert damit zivilgesellschaftliche Initiativen kleiner Kommunen, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung zur Zukunftssicherung des Ländlichen Raums beitragen möchten. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Prozessbegleitung, indem die ausgewählten Projekte Beratungsleistungen zur Umsetzung erhalten.

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Kühe stehen auf einer Weide.
Landwirtschaft

60 Jahre Landesverband für Leistungsprüfungen in der Tierzucht

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
Nahverkehr

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

18 Millionen Euro für sichere Schieneninfrastruktur

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung