Wirtschaft

21. Frauenwirtschaftstage starten

Von 15. bis 18. Oktober 2025 finden landesweit die 21. Frauenwirtschaftstage mit dem Schwerpunktthema „Zukunft gestalten: Frauen & Männer stark als Team“ statt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Auftaktveranstaltung der Frauenwirtschaftstage 2025 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Auftaktveranstaltung am 29. September 2025 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart

Im Vorfeld der 21. Frauenwirtschaftstage, die von 15. bis 18. Oktober 2025 landesweit stattfinden werden, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: „Partnerschaftliches und teamorientiertes Arbeiten ist heute wichtiger denn je. Durch effektive Zusammenarbeit im Team und Verantwortungsteilung können bemerkenswerte Leistungen erzielt werden. Das Zusammenspiel von verschiedenen Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Expertisen, insbesondere zwischen den Geschlechtern, hilft komplexe Probleme zu lösen und bestmögliche Ergebnisse zu erreichen. Es hilft aber auch den Einzelnen, Ihre Fähigkeiten bestmöglich einzusetzen und sich persönlich zu entfalten – jenseits von eingefahrenen Mustern und Rollenbildern.“

Eine gleichberechtigte Partnerschaft in Beruf und Familie ist heute das Leitmotiv von vielen Frauen und Männern. Tatsächlich ist sie vielfach noch nicht Realität. Der Gender-Care-Gap und der hohe Teilzeitanteil bei der Frauenerwerbstätigkeit verdeutlichen, dass die Erwerbs- und Sorgearbeit in unserer Gesellschaft nach wie vor ungleich zwischen den Geschlechtern verteilt ist. Die Mehrfachbelastung durch Beruf, Haushalt und Care-Aufgaben stellt insbesondere für Frauen eine besondere Herausforderung dar. Das ist eine der größten Hürden für die Gleichstellung. Durch eine partnerschaftliche Aufgabenverteilung in Beruf und Familie auf Augenhöhe können die Gleichstellung, Work-Life-Balance und die Resilienz gestärkt werden.

Frauen & Männer stark als Team

„Mit dem Schwerpunktthema ‚Zukunft gestalten: Frauen & Männer stark als Team‘ möchten wir die positiven Effekte der partnerschaftlichen Teamarbeit von Frauen und Männern in den Mittelpunkt der diesjährigen Frauenwirtschaftstage stellen“, so die Ministerin.

Die Frauenwirtschaftstage bieten für Beschäftigte und Unternehmen in knapp 100 regionalen Veranstaltungen, Aktivitäten und Austauschformate, zu Fragen, wie die Chancen von Verantwortungsteilung in Teams, Jobsharing und Topsharing in der modernen Arbeitswelt bestmöglich genutzt werden können, um berufliche Chancen und zusätzliche Fachkräftepotenziale für die baden-württembergische Wirtschaft zu erschließen.

Hoffmeister-Kraut sagte: „Ich freue mich, dass es mit vielen beteiligten Organisationen erneut gelungen ist, ein so vielseitiges und spannendes Programm auf die Beine zu stellen.“

Frauenwirtschaftstage

Die Frauenwirtschaftstage werden auf Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus durchgeführt. Zielsetzung ist, die Chancen und die Bedeutung von Frauen als Fach- und Führungskräfte, Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen in und für die Wirtschaft in den Fokus zu rücken.

Die regionalen Veranstaltungen widmen sich daher auch weiteren Themen, wie zum Beispiel Chancengleichheit in der digitalen und ökologischen Transformation der Arbeitswelt, New Work und Future Skills, Vereinbarkeit und Work-Life-Balance, Diversity und chancengleiche Unternehmenskultur, Einstieg, Quereinstieg, Wiedereinstieg und Aufstieg im Beruf, Gründerinnen, Betriebsnachfolgerinnen und Unternehmerinnen, zukunftsgerichtete Führungsmodelle und Vernetzung und Kooperation.

Die Frauenwirtschaftstage richten sich insbesondere an Frauen und Männer, unternehmerisch Selbstständige, Unternehmensverantwortliche im Bereich Personalmanagement sowie weitere Interessierte.

Im Rahmen der Frauenwirtschaftstage 2025 werden vielfältige regionale Veranstaltungen, unter anderem von Kontaktstellen Frau und Beruf, Agenturen für Arbeit, Regionalbüros für berufliche Fortbildung, Frauen- und Wirtschaftsorganisationen, Gleichstellungsbeauftragten der Kreise und Kommunen, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verbänden angeboten.

Eine Teilnahme an den Events ist durch zahlreiche Online-Formate auch ortsunabhängig möglich.

Weitere Meldungen

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Förderung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Vertragsunterzeichnung "Programm Flächendeckung" beim BMDS
Digitalisierung

Digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

In einer Wohngemeinschaft sitzen Studierende um den Küchentisch und unterhalten sich (Bild: © dpa).
Wohnraumförderung

Land fördert im Neubau bundesweit die meisten Wohnheimplätze

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Bildung

Mit MINT- und Begabtenförderung das Land zukunftsfest machen

Tag der Nationalhymne in Rumänien
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

von links nach rechts: Prof. Peter Middendorf (Rektor der Universität Stuttgart), Ministerpräsident Cem Özdemir, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Jan Hesthaven (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT))
Sicherheit

Innovationen für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Wirtschaft

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe