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Wochenendbilanz der Polizei

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In Westen gekleidete Polizisten stehen in Reutlingen. (Bild: picture alliance/Silas Stein/dpa)

Das vergangene Wochenende verlief mit überwiegend störungsfreien Versammlungen. Lediglich eine Motorradaktion in Ehingen bildet die Ausnahme.

„Wir blicken auf ein Wochenende, an dem die Polizei eine insgesamt ruhige Versammlungslage und ruhige Innenstädte erlebte. Die große Ausnahme war ein Treffen von Motorradfahrern in Ehingen. Es ist sehr bedauerlich, dass sich unsere Polizei mit der langsamen Rückkehr der Normalität auch wieder mit sinnfreiem und gefährlichem Treiben beschäftigen muss“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf das vergangene Wochenende.

13 Versammlungen und Demonstrationen

Im Verlauf des Wochenendes vom 8. bis 10. Oktober 2021 begleitete die Polizei insgesamt 13 Versammlungen mit rund 2.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Darunter waren vier Versammlungen, die einen Bezug zur Corona-Pandemie hatten. Allesamt verliefen überwiegend störungsfrei.

Auch in den Innenstädten des Landes blieb es bis auf wenige Ausnahmen ruhig. In Stuttgart hat die Polizei am Freitag und am Samstag in den Abendstunden mehrere hundert Feiernde auf die Grenzen des Erlaubten hingewiesen.

Verstärktes Polizeiaufkommen in Ehingen

Mehr zu tun hatte hingegen die Polizei in Ehingen im Alb-Donau–Kreis. Nach einem Aufruf in den sozialen Medien, dort zu einer „Ausfahrt mit Stunteinlagen“ zusammenzukommen, wurden im Laufe des Sonntags insgesamt 64 Personen kontrolliert. Neun der Kontrollierten mussten die Heimreise mit alternativen Verkehrsmitteln antreten, nachdem ihnen die Weiterfahrt untersagt oder die Zweiräder beschlagnahmt wurden. Insgesamt bilanzierte die Polizei bei dem Einsatz acht erloschene Betriebserlaubnisse, vier Fahrten ohne den erforderlichen Führerschein und mehrere Mängelberichte.

„So sinnlose und gefährliche Aktionen wie in Ehingen gehen stets zu Lasten der Allgemeinheit, daher schreitet unsere Polizei mit der gebotenen Konsequenz ein“, stellte Innenminister Thomas Strobl klar.  

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