Windenergie

Ausbau der Windenergie 2017 mit neuem Rekord

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Windräder drehen im Wind. (Bild: © dpa)

Im vergangenen Jahr sind 123 Windenergieanlagen im Land in Betrieb gegangen. Damit hat das Jahr 2017 den Rekord aus dem Vorjahr nochmals übertroffen. Zum Jahreswechsel haben in Baden-Württemberg insgesamt 684 Windkraftanlagen klimafreundlichen Strom erzeugt.

„Im vergangenen Jahr sind zwischen Wertheim und Konstanz 123 Windenergieanlagen in Betrieb gegangen“, sagte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller. Damit habe das Jahr 2017 den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2016 (120 Anlagen) nochmals überboten. Im Bundesländervergleich belegt Baden-Württemberg beim Zubau somit den 5. Platz.

Insgesamt 684 Windkraftanlagen im Land

„Zum Jahreswechsel haben in Baden-Württemberg insgesamt 684 Windkraftanlagen klimafreundlichen Strom erzeugt“, sagte der Minister. Nach einer ersten Abschätzung erwarte das Ministerium, dass in den nächsten Monaten noch etwa 40 weitere Windkraftanlagen im Land fertiggestellt werden. Außerdem befinden sich aktuell noch circa 100 Windenergieanlagen im laufenden Verfahren.

„In den Jahren 2011 bis 2017 sind in Baden-Württemberg insgesamt 336 Windkraftanlagen gebaut worden“, so Untersteller weiter. Die installierte Leistung sei in diesem Zeitraum von 461 Megawatt um 956 Megawatt auf nunmehr 1.417 Megawatt angestiegen. „Seit 2011 hat sich die Anzahl der Windkraftanlagen im Land damit fast verdoppelt, die installierte Leistung hat sich dabei sogar mehr als verdreifacht“, betonte der Energieminister.

Bund muss EEG dringend überarbeiten

Leider habe es im Jahr 2017 allerdings nur eine neue Genehmigung zum Bau einer Windkraftanlage im Land gegeben, sagte Franz Untersteller. Im Jahr 2016 seien es noch Genehmigungen für 201 Anlagen gewesen. Ursache für den Einbruch sei die Anfang 2017 in Kraft getretene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). „Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, müssen wir den positiven Trend der letzten Jahre fortsetzen und den Ausbau der Windkraft in ganz Deutschland auch künftig vorantreiben. Daher muss die neue Bundesregierung das EEG dringend überarbeiten“, betonte Umweltminister Untersteller.

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