Polizei

Verbundenheit mit der Polizei in Rheinland-Pfalz

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Die Polizei Baden-Württemberg trauert. (Bild: Polizei Baden-Württemberg)

Zum Zeichen der Verbundenheit und Anteilnahme mit den verstorbenen Kollegen aus Rheinland-Pfalz verleiht die Polizei Baden-Württemberg mit einer Schweigeminute ihrer Trauer Ausdruck.

„Die Polizei in Baden-Württemberg trauert mit den Familien, den Freunden und den Kolleginnen und Kollegen der Opfer. Sie hatten sich der Sicherheit unserer Gesellschaft verschrieben und mussten ihr Leben bei einem Angriff lassen, der gleichermaßen sinnlos wie abscheulich ist. Als Zeichen der Verbundenheit und Anteilnahme schließt sich auch die Polizei Baden-Württemberg an und verleiht mit einer Schweigeminute ihrer Trauer Ausdruck – Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind in diesen Stunden eins. Wenn Polizistinnen und Polizisten, die jeden Tag mit viel Engagement für unsere Sicherheit sorgen, die sich selbst in Gefahr bringen, um uns zu schützen, angegriffen und sogar brutal ermordet werden, dann trifft uns das als Gesellschaft zutiefst. Dieser Angriff ist ein Angriff auf uns alle“, sagte der stellvertretende  Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Schweigeminute zum Zeichen der Solidarität

Die Polizeibeamtinnen und -beamten in Baden-Württemberg haben sich heute um 10:00 Uhr, als Ausdruck der Trauer und Verbundenheit, an der Schweigeminute beteiligt. Als oberster Dienstherr der Polizei Baden-Württemberg hat Innenminister Thomas Strobl um 10:00 Uhr auf dem Marktplatz in Heilbronn gemeinsam mit dem Heilbronner Polizeipräsidenten Hans Becker, dem dortigen Revierleiter, Polizeidirektor Thomas Nürnberger und Streifenpolizisten an der Schweigeminute teilgenommen. „Heute verneigen wir uns vor den ermordeten Kollegen. Und mit Respekt und Dankbarkeit würdigen wir die tägliche Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten, die Demokratie, Recht und uns alle schützen und beschützen – und die unter Umständen ihr Leben für uns alle geben müssen“, so Innenminister Thomas Strobl.

Gewalt gegen die Polizei wird niemals toleriert

Am Morgen des 31. Januar 2022 wurden bei einer Verkehrskontrolle eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter des Landes Rheinland-Pfalz im Landkreis Kusel in Ausübung ihres Dienstes durch Schüsse tödlich verletzt. Zu ihrem Gedenken fand am heutigen Freitag, 4. Februar 2022 um 10:00 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt. Die rheinland-pfälzische Polizei hat zu Beginn dieser Veranstaltung den Getöteten in einer Schweigeminute gedacht.

„Es ist zutiefst verachtenswert, dass zwei junge Menschen, die noch ihr Leben vor sich hatten, durch eine solch abscheuliche Tat aus dem Leben gerissen wurden. Wir wollen über die Ländergrenze hinweg ein deutliches Zeichen der Verbundenheit senden und gleichzeitig auch ein unmissverständliches Signal an die Öffentlichkeit: Wir werden Gewalt gegen die Polizei niemals tolerieren“, sagte Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz unmissverständlich.

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