Ländlicher Raum

Veranstaltungsreihe zur Pflege auf dem Land wird fortgesetzt

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Pflegekraft hilft einer alten Frau beim Trinken aus einem Becher in einem Seniorenheim (Bild: Patrick Pleul / dpa)

Der Ländliche Raum braucht passende und gute pflegerische Versorgungs- und Unterstützungsangebote. Die Veranstaltungsreihe Auch bei Pflege daheim leben – Beratung und Unterstützung im Alltag will in einem praxisnahen Format und mit regionalem Bezug für das Thema sensibilisieren.

„Auch vor dem Ländlichen Raum machen demografischer Wandel, veränderte Familienstrukturen und neue berufliche Mobilitätsanforderungen nicht Halt. Es ist verständlich, dass die Menschen in unserem Land heute möglichst lange selbständig und selbstbestimmt zu Hause in ihrem vertrauten Umfeld leben wollen, auch wenn sie auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit dem Thema Pflege auseinander zu setzen und sich rechtzeitig über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Genau hier setzt unsere gemeinsame Pflegereihe des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum an. Mit Akteuren, Organisationen und Initiativen vor Ort zeigen wir auf, wie Pflege und Unterstützung in der Region ganz praktisch gelebt und nah am Menschen umgesetzt werden kann“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und Vorsitzende des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum, Peter Hauk, anlässlich der Veranstaltung ‚Auch bei Pflege daheim leben – Beratung und Unterstützung im Alltag‘ in Calw.

In praxisnahem Format und mit regionalem Bezug für das Thema Pflege sensibilisieren

Die Veranstaltungsreihe „Auch bei Pflege daheim leben – Beratung und Unterstützung im Alltag“ fand im vergangenen Jahr erstmals statt und wird nun aufgrund der großen Resonanz sowie der besonderen Bedeutung des Themas Pflege im Jahr 2019 erneut auf Initiative des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum durchgeführt. Die Veranstaltungsreihe hat das Ziel, in einem praxisnahen Format und mit regionalem Bezug für das Thema Pflege im Ländlichen Raum zu sensibilisieren. Des Weiteren sollen die Chance und Einsatzbereiche des Ehrenamtes in der Pflege verdeutlicht werden.

„Im Ländlichen Raum, wo die Wege weiter sein können, müssen sich pflegerische Versorgungs- und Unterstützungsstrukturen gleichermaßen so gut entwickeln wie in den Ballungszentren. Daher sind auch ehrenamtliche Angebote gerade im Ländlichen Raum wichtige Bausteine in der Versorgung Pflegebedürftiger und der Entlastung pflegender Angehöriger. Ehrenamtliche Angebote zur Unterstützung im Alltag stellen jedoch keinen Notnagel für mangelhafte Solidarsysteme und schon gar keine Billiglösung für fehlendes Personal dar. Im Gegenteil, diese Angebote haben eine besondere Qualität. Gerade der Ländliche Raum Baden-Württembergs steht auch für ein besonderes Gefühl des Zusammenlebens, der Gemeinschaft und des Miteinanders. Daher unterstützt das Land diese ehrenamtlichen Angebote“, betonte Minister Hauk.

„In der Arbeit des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum wollen wir versuchen, Kompetenzen zu bündeln und die passenden Rahmenbedingungen dafür herzustellen, damit sich die Situation der Pflege im Ländlichen Raum zukunftsfähig gestaltet. Die Relevanz von Erreichbarkeiten von Hausärzten, Apotheken und Leistungserbringern spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle, wie eine lebendige Dorfgemeinschaft mit einem staken Miteinander und einem Netzwerk von Unterstützung“, so Minister Hauk abschließend.

Termine der Veranstaltungsreihe „Auch bei Pflege daheim leben“:

  • 22.02.2019: Biberach an der Riß mit Minister Manne Lucha
  • 26.02.2019: Calw mit Minister Peter Hauk
  • 11.03.2019: Kupferzell mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch
  • 28.03.2019: Villingen-Schwenningen mit Staatssekretärin Bärbl Mielich

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Lucha kritisiert Zulassungsstopp bei Integrationskursen

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Erneuerbare Energien

Mehr Windkraft für Baden-Württemberg

Ein Clown der Narrenzunft Rottenburg läuft beim großen Umzug des Weißnarrentreffens in Villingen-Schwenningen durch die Innenstadt (Quelle: dpa).
Verbraucherschutz

Produktkontrollen für ein unbe­schwertes Feiern des Faschings

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Dritter von rechts) und der Antisemitismusbeauftragte Dr. Michael Blume (Vierter von links) mit den Vorständen der Israelitischen Religionsgemeinschaften Württembergs und Baden
Religion

Kretschmann trifft Vorstände der jüdischen Gemeinschaften

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt