Batterieproduktion

VARTA an europäischem Projekt zur Batteriezellfertigung beteiligt

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mitarbeiter arbeitet in der Produktion an einer Zelle für eine Elektroauto-Batterie. (Bild: dpa)

Die Europäische Kommission hat grünes Licht für die milliardenschwere Förderung einer europäischen Batteriezellenfertigung mit Beteiligung der Ellwanger Firma VARTA gegeben. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sieht darin einen Meilenstein für eine wettbewerbsfähige Batteriefertigung.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagte anlässlich der Genehmigung des ersten großen europäischen Projektes zur Batteriezellfertigung (IPCEI) mit Beteiligung der Ellwanger Firma VARTA: „Ich freue mich sehr über den Zuschlag und gratuliere allen am Projekt Beteiligten, vor allem natürlich VARTA, zu ihrem erfolgreichen Engagement. Diese Entscheidung ist ein Meilenstein, um eine wettbewerbsfähige Batteriefertigung in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa weiter voranzubringen. Wir müssen vor allem schnell sein. Ich appelliere deshalb an den Bund, im Rahmen der EU-Genehmigung jetzt rasch die operative Umsetzung in Deutschland auf den Weg zu bringen. Baden-Württemberg steht bereit, einen finanziellen Anteil aufzubringen. Ich erwarte im Gegenzug aber auch, dass der Bund uns in die Umsetzung konzeptionell und strategisch enger einbindet“.

„Baden-Württemberg muss Vorreiter sein“

„In dieser Situation dürfen wir keine Zeit verlieren, wir brauchen jetzt schnell sichtbare Erfolge, um unsere Unternehmen zu stärken und um Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu sichern. Denn das wirtschaftliche Umfeld wird immer schwieriger. Um international nicht den Anschluss zu verlieren, müssen wir uns ständig weiterentwickeln und alle Kräfte bündeln“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Unser Ziel ist es nach der Entscheidung in Sachen Forschungsfertigung auch, dass wir bis zum Jahr 2030 rund 30 Prozent der weltweiten Nachfrage nach Batteriezellen aus deutscher und europäischer Produktion bedienen. Baden-Württemberg muss dabei Vorreiter sein.“

Umso wichtiger sei es, dass der Bund nun auch im Rahmen des Dachkonzepts „Forschungsfertigung Batteriezelle“ verstärkt auf Projekte setze, die in direkter Verbindung mit dem IPCEI stehen. „Das Projekt muss nun eng mit dem Dachkonzept verknüpft werden. Wir erwarten, dass der Bund entsprechend seiner Zusage weiter in Baden-Württemberg investiert“, so Hoffmeister-Kraut. Außerdem komme es darauf an, die Aktivitäten stark auf die Industrie und hier vor allem auf die industrielle Anwendung auszurichten. „Baden-Württemberg steht als Partner jederzeit zur Verfügung“, betonte die Ministerin.

Weitere Meldungen

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Neuer Studienjahrgang startet an der Hochschule für Polizei

Eine Mitarbeiterin des Kunstmuseums in Stuttgart geht durch eine Ausstellung.
Kunst und Kultur

Land fördert nichtstaatliche Museen mit 300.000 Euro

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Wirtschaft

Land stärkt Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis

Euro-Banknoten
Haushalt

Ratingagenturen bestätigen Spitzenbewertungen für das Land

Ein Student im Praktischen Jahr am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit einem Patienten.
Gesundheitsberufe

Neuer Weg ins Medizinstudium startet

Hand hält Smartphone mit geöffneter MeinELSTER+-App, die eine vorausgefüllte Steuererklärung und Abgabe per Klick zeigt, im hellen Bürohintergrund.
Steuern

Anmeldestart für Steuererklärung mit einem Klick

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Straßenbau

500 Millionen Euro für Straßenerhalt im Land

von links nach rechts: Herr Knödler von der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall, Justizministerin Marion Gentges und Herr Mack von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Justizvollzugsbeamte im Land

Bauarbeiter laufen in Stuttgart an Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) vorbei. (Foto: © dpa)
Wohnraumförderung

Bau von 3.367 Sozialwohnungen bewilligt

Gruppenbild mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (vorne, Mitte) und den Ordensprätendentinnen und Ordensprätendenten
Auszeichnung

Verdienstorden des Landes an 27 verdiente Persönlichkeiten