Berufsorientierung

Über 1,8 Millionen Euro Förderung für die Berufsorientierung

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Eine Auszubildende steht am Schaltpult einer computergesteuerten Fräsenmaschine (Symbolbild, © dpa).

In vielen Berufen braucht es das konkrete Erleben, um sie richtig kennenzulernen. Das Wirtschaftsministerium fördert die Berufsorientierung in überbetrieblichen Bildungsstätten mit über 1,8 Millionen Euro. Damit können rund 9.000 Schülerinnen und Schüler an berufsorientierenden Maßnahmen teilnehmen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert im kommenden Schuljahr 2022/2023 die Berufserprobung an überbetrieblichen Bildungsstätten in Baden-Württemberg mit mehr als 1,8 Millionen Euro. Damit können rund 9.000 Schülerinnen und Schüler an berufsorientierenden Maßnahmen teilnehmen.

„Viele Schülerinnen und Schüler wissen nicht, wie vielfältig und interessant unsere Ausbildungsberufe sind. Die frühzeitige Praxiserfahrung durch ‚ProBeruf‘ gibt ihnen Orientierung und motiviert für eine berufliche Ausbildung“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Die Corona-Pandemie hat die berufliche Orientierung der jungen Menschen erschwert. In vielen Berufen braucht es das konkrete Erleben – das Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen –, um sie richtig kennenzulernen. Genau das ermöglichen wir mit ‚ProBeruf‘.“

Schülerinnen und Schüler der Klassen acht und neun von Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen erleben dank „ProBeruf“ in rund 80 Stunden durch eine praktische Berufserprobung, wo ihre individuellen Stärken liegen und bekommen realistische Vorstellungen von den Ausbildungsberufen. Ziel ist es, dass mehr Jugendliche eine bewusste Berufswahl treffen, ihnen der direkte Übergang von der Schule in die betriebliche Ausbildung gelingt und Ausbildungsabbrüche vermieden werden.

Berufserprobungen beginnen im September 2022

„ProBeruf“ knüpft an die Ergebnisse aus den ab Klasse sieben an den weiterführenden Schulen durchgeführten Potenzialanalysen an. So können sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen acht und neun dann in mindestens drei Berufen aus einem breiten Angebot erproben. Das Spektrum der Berufe aus dem Handwerks-, Industrie-, Dienstleistungs- und Gesundheitsbereich erstreckt sich von Berufsfeldern wie beispielsweise Bau, Textil, Dienstleistung, Design über Metalltechnik, Mechatronik und den Holz-Bereich bis hin zu IT- und kaufmännischen Berufen. Die ersten Berufserprobungen beginnen im September 2022 und dauern bis Ende 2023.

Gefördert werden aus dem Förderprogramm „ProBeruf – Berufserprobung in überbetrieblichen Bildungsstätten“ 16 Träger von überbetrieblichen Bildungsstätten in Baden-Württemberg. Die überbetrieblichen Bildungsstätten, die meist von Organisationen der Wirtschaft getragen werden, sind mit ihrer Praxisnähe, ihrer Ausstattung, der Erfahrung und Kompetenz ihres Ausbildungspersonals dafür geeignet, Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben und den Einstieg in eine Ausbildung vorzubereiten. Teilnehmende Schulen und Bildungsstätten kooperieren bei der Durchführung. Auch die Eltern werden frühzeitig in die Berufserprobung eingebunden.

Förderungen der 16 Träger von „ProBeruf“ (PDF)

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