Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Volker Jobst

Volker Jobst hat für seinen Einsatz für die grenzüberschreitende Verständigung und sein vorbildliches ehrenamtliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

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„Menschen wie Volker Jobst sind es, die mit ihrem selbstlosen Handeln einen wichtigen Beitrag zur Identität unserer Heimat leisten“, sagte Ministerin Marion Gentges am Dienstag, 30. Juni 2026, anlässlich der Auszeichnung von Volker Jobst mit dem Verdienstkreuz am Bande in Anerkennung seines langjährigen Wirkens für die Gesellschaft und das Handwerk.

Seit mehr als vier Jahrzehnten prägt Volker Jobst die Arbeit der Egerland-Jugend und des Bundes der „Eghalanda Gmoin“ in zahlreichen verantwortungsvollen Funktionen, als Landesvorsitzender der Egerland-Jugend, als Leiter der Egerland-Bundesjugend und als stellvertretender Vorsitzender des Verbandes.

Vorbild für gelebtes Ehrenamt

Ministerin Gentges lobte sein außergewöhnliches Engagement, seine Verlässlichkeit und seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und für gemeinsame Ziele zu begeistern. „Volker Jobst ist ein Vorbild für gelebtes Ehrenamt“, betonte Ministerin Gentges. Dabei steche sein jahrzehntelanger Einsatz für den Erhalt des kulturellen Erbes der Egerländer sowie das Engagement für die Verständigung zwischen Deutschland und Tschechien hervor. Neben seinem kulturellen Ehrenamt bringe sich Volker Jobst seit vielen Jahren ebenso engagiert in den Schornsteinfegerorganisationen auf Landes- und Bundesebene ein. Dort setze er sich unter anderem für die Nachwuchsgewinnung, die Öffentlichkeitsarbeit und die Qualitätssicherung seines Berufsstandes ein.

Mit der Organisation von bundesweiten Begegnungen und dem gelebten Austausch zwischen jungen Deutschen und Tschechinnen und Tschechen hält Volker Jobst kulturelles Erbe wach. Auch die Restaurierung des Klosterfriedhofs im Stift Tepl sowie sein langjähriges Engagement für das Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz stehen beispielhaft für seinen nachhaltigen Einsatz.

„Volker Jobst verbindet auf beeindruckende Weise Traditionsbewusstsein mit Offenheit für die Zukunft. Mit seinem unermüdlichen Einsatz für die Egerländer Kultur, seine herausragende Nachwuchsarbeit und sein Wirken für die deutsch-tschechische Versöhnung hat er sich weit über Baden-Württemberg hinaus große Verdienste erworben. Zu Recht wird er mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet“, sagte Ministerin Gentges.

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