Verbrauchertipp

Tipps zum Eierkauf und zur Lagerung

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Gefärbte Eier stehen in einer Palette (Foto: © dpa)

Ostern steht vor der Tür und da dürfen natürlich die Ostereier nicht fehlen. Unser Verrbauchertipp zeigt Ihnen, wie Sie Eier aus Baden-Württemberg erkennen können und ob diese aus ökologischer oder konventioneller Landwirtschaft stammen. Außerdem geben wir Ihnen Tipps für die ideale Lagerung der Eier.

„Zum Osterfest steigt der Verzehr von Eiern traditionell an. Mit dem Kauf von Eiern aus der Region bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher ein hochwertiges frisches Produkt und unterstützen zugleich unsere heimische Landwirtschaft. Am Erzeugercode auf dem Ei können Verbraucherinnen und Verbraucher ablesen, ob das Ei aus Baden-Württemberg stammt“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. Nur zwei Drittel der in Deutschland verbrauchten Eier werden in Deutschland erzeugt, der Rest kommt aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Folgt hinter dem Landeskennzeichen „DE“ die Zahlenfolge „08“, wurde das Ei in einem baden-württembergischen Betrieb gelegt.

„Die bewusste Verwendung von Eiern beginnt schon beim Einkauf. Anhand des Erzeuger-Codes können Verbraucher auch ablesen, aus welcher Haltungsform die Eier stammen“, sagte Hauk. Bei Eiern aus ökologischer Haltung beginnt der Erzeugercode mit einer „0“. Die „1“ weist darauf hin, dass die Eier aus Freilandhaltung stammen. Der Code „2“ ist auf Eiern aus Bodenhaltung angegeben. Eier aus Kleingruppenhaltung im Käfig sind mit einer „3“ gekennzeichnet. Auch bei lose angebotenen Eiern findet sich der Erzeugercode auf einem Schild und direkt auf dem Ei. Eier mit dem Erzeugercode „0 DE 08XXXXX“ stammen also aus einem Ökobetrieb in Baden-Württemberg. Um die Herkunft vom Verkauf bis zum Stall zurückverfolgen zu können, beinhaltet der Zahlencode am Ende die jeweilige Betriebs- und Stallnummer.

Haltbarkeit von Eiern

Wer gezielt Eier oder andere Produkte aus seinem direkten Umfeld kaufen möchte, sollte sich die im Rahmen der Regionalkampagne „Natürlich.VON DAHEIM” entwickelte App auf das Smartphone laden. „Die VON DAHEIM BW-App bringt Erzeuger, Verarbeiter und Käufer zusammen. Mit der App finden Verbraucherinnen und Verbraucher schnell und unkompliziert den Weg zum nächsten Direktvermarkter, Hofladen oder Verkaufsautomaten. Damit möchte das Land auf die Vielfalt der baden-württembergischen Produkte aufmerksam machen und den Wert von Lebensmitteln aus der Region und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt stellen“, so Hauk.

Da das Legedatum nicht auf dem Erzeugercode angegeben werden müsse, sei es schwieriger zu erkennen, wie alt ein Ei sei. „Das Legedatum können Verbraucher leicht errechnen, indem sie vom angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum 28 Tage abziehen“, so der Minister. Spätestens 18 Tage nach dem Legedatum sollten Eier gekühlt werden. Dabei sei jedoch die Lagerung entscheidend. „Im abgeschlossenen Eierfach des Kühlschranks sind Eier am besten aufgehoben. Denn extreme Temperaturschwankungen von kalt auf warm lassen das Ei schneller verderben“, sagte Hauk. 

Im Zweifel verrieten verschiedene Tests, wie frisch ein Ei sei. „Ob ein Ei noch gut ist, können Verbraucher erkennen, indem sie das Ei in ein Glas Wasser legen: Bleibt das Ei am Boden liegen, ist es frisch, ältere Eier richten sich aufgrund der vergrößerten Luftkammer auf oder schwimmen sogar an der Oberfläche“, erklärte Hauk. Eine andere Variante sei auch der ‚Schütteltest‘: Alte Eier verursachten beim Schütteln ein glucksendes Geräusch, da das Eiklar dünnflüssiger sei. Bei frischen Eiern sei dieses Geräusch nicht zu hören.

Natürlich.VON DAHEIM

Natürlich.VON DAHEIM: App für iOS-Geräte

Natürlich.VON DAHEIM: App für Android-Geräte

Bio aus Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Schmeck den Süden
Ernährung

Genussführer 2026 vorgestellt

Ein Mähdrescher erntet in Langenenslingen-Andelfingen ein Getreidefeld mit Wintergerste ab. (Bild: picture alliance/Thomas Warnack/dpa)
Landwirtschaft

Land fördert Unterstützungsnetzwerk für Land- und Weinwirtschaft

Eine junge Frau legt an Heiligabend mehrere Geschenke unter einen Weihnachtsbaum.
Verbraucherschutz

Verbrauchertipps zu Reklamation und Umtausch nach dem Weihnachtsfest

Feuerwerk am Nachthimmel
Silvester

Tiere vor Silvesterfeuerwerk schützen und Müll ordnungsgemäß entsorgen

Ein Silvesterböller wird mit einem Feuerzeug gezündet. (Foto: © dpa)
Silvester

Mit kleinem Feuerwerk sicher ins neue Jahr

Baden-Württemberg, Seebach: Fichten und eine Buche stehen im Nationalpark Schwarzwald im Nebel.
Bundesrat

Hauk fordert Entlastung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe

Fischer fischen im Bodensee (Foto: dpa)
Artenschutz

Projekt zum Fischartenschutz und Kormoranmanagement startet

Ein Integrationsmanager erarbeitet mit zwei jugendlichen Flüchtlingen aus Eritrea Bewerbungsschreiben. (Foto: © dpa)
Integration

Rund 1,55 Millionen Euro für Integrationsarbeit in ländlichen Räumen

Ein Kinderarzt untersucht einen Jungen mit einem Stethoskop.
Gesundheit

Land stärkt kinder- und jugendärztliche Versorgung

Ein frischer Radweg mit Bausstellenfahrzeugen, inmitten von landwirtschaftlicher Fläche.
Radverkehr

Neuer Rad- und Gehweg zwischen Tettnang-Büchel und Schwanden