Landwirtschaft

Tag der Landfrauen auf der Oberschwabenschau

Mit dem Förderprogramm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ verbessert das Land die Chancengleichheit von Frauen in der Landwirtschaft und im Ländlichen Raum.

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Remstaler Powerfrauen

„Unserer Förderprogramm ,Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum‘ unterstützt Frauen mit maßgeschneiderte Qualifizierungs- und Coachingmaßnahmen. Diese Maßnahmen bieten einen Rahmen, um sich zu Fachinhalten und organisatorische Fragen wie der Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen auszutauschen sowie sich gegenseitig im unternehmerischen Tun zu stärken und das berufliche Netzwerk auszubauen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, anlässlich des Tages der Landfrauen auf der Oberschwabenschau.

Das Förderprogramm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ (IMF) wird vom Land im Rahmen des Strategieplans der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit Mitteln der Europäischen Union (EU) finanziert und über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) angeboten.

„Unser Förderprogramm hat Modellcharakter, weil es das einzige Förderprogramm im ELER in Europa ist, das sich gezielt an Frauen im Ländlichen Raum richtet“, betonte Staatssekretärin Sabine Kurtz.  

Die Förderung unterstütze Projekte von Frauen im Ländlichen Raum, um wohnortnahe Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven zu erschließen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. „Die Projekte tragen zudem dazu bei, eine hohe Lebensqualität für die Landbevölkerung zu sichern und die ländlichen Gebiete zukunftsfähig zu machen“, sagte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Im Förderprogramm stehen derzeit jährlich 700.000 Euro aus Landes- und EU-Mitteln zur Verfügung.

Zertifikatsübergabe an Teilnehmerinnen

Staatssekretärin Sabine Kurtz überreichte den Teilnehmerinnen des Seminars „Social Media & Online-Marketing: Digitale Kundenmagnete für Erfolg und Wachstum“ die Zertifikate für ihre erfolgreiche Teilnahme. Das Seminar führte das Bildungs- und Sozialwerk des LandFrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern e.V. durch. Es wurde im Rahmen des IMF-Programms gefördert.

„Das IMF-Förderprogramm trägt dazu bei, die Chancengleichheit für Frauen in der Landwirtschaft und im Ländlichen Raum zu verbessern. Eine Studie aus dem Jahr 2018 zur Lebens- und Arbeitssituation von Frauen aus der Landwirtschaft in Baden-Württemberg (PDF) hat gezeigt, dass die Chancengleichheit noch nicht zufriedenstellend hergestellt ist“, betonte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Förderprogramm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“

Mit dem Förderprogramm IMF unterstützt das Land Baden-Württemberg Frauen im Ländlichen Raum mit zwei Fördermodulen:

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