Außenwirtschaft

Stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Florida

Baden-Württemberg und Florida haben eine Vereinbarung zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Förderung von Innovationen unterzeichnet.

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (vorne links) und Floridas Wirtschaftsminister J. Alex Kelly (vorne rechts) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (vorne links) und Floridas Wirtschaftsminister J. Alex Kelly (vorne rechts) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung

Baden-Württemberg und der Bundesstaat Florida (USA) haben eine gemeinsame Absichtserklärung (PDF) unterzeichnet, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen und Innovationen in wichtigen Wachstumsbranchen zu beschleunigen. Die Vereinbarung fördert die direkte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Industrieverbänden, Wirtschaftsförderungsorganisationen und Einrichtungen zur Ausbildung von Arbeitskräften in beiden Regionen.

Stärken und Netzwerke bündeln

„Baden-Württemberg und Florida sind starke Wirtschaftsstandorte, die ein klares Bekenntnis dazu teilen, die Zukunftsindustrien aktiv zu gestalten“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg. „Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in strategischen Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Mobilität, nachhaltige Energie und digitale Technologien gemeinsam voranzutreiben. Indem wir unsere Stärken und Netzwerke bündeln, schaffen wir neue Chancen für Unternehmen, fördern das Wachstum und sichern hochwertige Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks.“

„Floridas Einsatz unter Gouverneur DeSantis führt weiterhin zu greifbaren und messbaren Erfolgen für unseren Staat“, sagte Floridas Wirtschaftsminister J. Alex Kelly. „Mit der heutigen Unterzeichnung der Gemeinsamen Absichtserklärung machen Florida und Baden-Württemberg ihre seit einem Jahr laufende Zusammenarbeit offiziell. Ziel ist es, Politik, Unternehmen und Forschung zusammenzubringen, um in zentralen Zukunftsbereichen wie Luft- und Raumfahrt, industrieller Fertigung, Lifescience und Hightech Fortschritte zu erzielen.“

Schwerpunkte der Zusammenarbeit

  • Förderung einer engen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen des privaten Sektors und Branchenverbänden sowie Erschließung weiterer Geschäftsmöglichkeiten in verwandten und komplementären Clustern, zum Beispiel durch Handels- und Investitionsdelegationen
  • Förderung des Dialogs durch die Unterstützung von Konferenzen, Workshops und anderen Veranstaltungen, die sich insbesondere, aber nicht ausschließlich, an Fachleute, junge Menschen, Start-ups und kleine Unternehmen richten
  • Förderung von Kontakten zwischen relevanten Clustern und Unternehmen im Dual-Use-Sektor
  • Austausch öffentlich zugänglicher wissenschaftlicher und technischer Informationen
  • Förderung und Erleichterung von Studienreisen

Die Vereinbarung sieht praktische Formate der Zusammenarbeit vor, darunter Wirtschaftsdelegationen, Vermittlung von Geschäftskontakten, gemeinsame Branchentreffen sowie Initiativen zur Fachkräftequalifizierung in Kooperation mit Unternehmen und Wirtschaftspartnern.

Nächste Schritte

Baden-Württemberg und Florida beginnen nun mit der Abstimmung, um erste vorrangige Projekte zu identifizieren und 2026 die erste gemeinsame Arbeitsgruppe einberufen.

Wirtschaftsregionen Baden-Württemberg und Florida

Baden-Württemberg ist eine der führenden Wirtschaftsregionen Europas und ein globales Zentrum für Hightech-Fertigung, innovative Mobilitätslösungen, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und angewandte industrielle Entwicklung. Der Standort zeichnet sich durch starke mittelständische Wirtschaft sowie weltweit tätige Branchenführer aus.

Florida ist eine dynamische, wirtschaftsorientierte Region mit führenden Stärken in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Mobilität, Logistik, fortschrittliche Fertigung, Biowissenschaften und Technologie. Der Bundesstaat bietet eine vielfältige Erwerbsbevölkerung, eine starke Infrastruktur und einen strategischen Zugang zu globalen Märkten.

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