Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagt zur Ankündigung der EU-Kommission, das Freihandelsabkommen Mercosur anzuwenden: „Das ist ein wichtiges Signal für Europa als Wirtschaftsstandort. Ich begrüße diesen Schritt ausdrücklich. Gerade angesichts der geopolitischen Spannungen, zunehmender Protektionismus-Tendenzen und wachsender Unsicherheiten auf den Weltmärkten muss Europa als verlässlicher und geschlossener Partner auftreten – insbesondere gegenüber den Staaten des Mercosur, mit denen wir seit über 25 Jahren auf Basis klarer Regeln das Abkommen verhandeln.“
Damit wetze die Kommission die Scharte des EU-Parlaments aus. „Dass ausgerechnet das Europäische Parlament im Januar dem regelbasierten Ansatz, den die EU seit Jahrzehnten verfolgt, den Boden entzogen hat, war unverantwortlich. Für eine exportstarke Region wie Baden-Württemberg ist die Diversifizierung von Märkten und der Ausbau verlässlicher Handelspartnerschaften zentral, um Abhängigkeiten zu verringern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Damals hat das Europäischen Parlament Europa und seiner Wirtschaft einen Bärendienst erwiesen. Dass die EU-Kommission diesen Fehler korrigiert, ist dringend notwendig und gut so“, so Hoffmeister-Kraut.
















