Forschung

Sommerhochschule „informatica feminale“ startet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Hochschule Furtwangen

Das ist ein Highlight für Informatikerinnen aus Baden-Württemberg. Die Sommerhochschule „informatica feminale“ bietet vom 25. bis 29. Juli Kurse an der Hochschule Furtwangen an, die Raum zum Lernen, Lehren, Austauschen und Netzwerken bieten.

Von „Linux für Einsteigerinnen“ über „IT-Sicherheitsmanagement“ bis hin zu „Informatik in der medizinischen Bildgebung: Diagnose und Chirurgie“: Die „informatica feminale“ bietet vom 25. bis 29. Juli ein breites Spektrum an Kursen für Studentinnen und interessierte Fachfrauen an. In diesem Jahr gibt es erstmals auch einen Brückenkurs Mathematik für Schülerinnen der Oberstufe, die ein naturwissenschaftliches oder (informations-)technisches Studium beginnen möchten.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sagte: „Wissenschaft und Wirtschaft brauchen dringend mehr weibliche Talente in den MINT-Berufen, um Innovation, Wachstum und Wohlstand zu sichern. Deshalb motivieren wir mit der ‚informatica feminale‘ junge Frauen, die Karrieremöglichkeiten in der Informatik zu nutzen.“

Frauen für MINT-Fächer begeistern

„Die ‚informatica feminale‘ bringt Studentinnen und Frauen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen – so werden Vorbilder sichtbar und erlebbar. Sie ist ein Ort des Experimentierens, um neue Impulse in das Informatikstudium zu bringen. Informatik ist in Baden-Württemberg der drittgrößte Studienbereich, aber gerade mal ein Fünftel der Studierenden ist weiblich. Mit Programmen wie der ‚informatica feminale‘ wollen wir deshalb mehr Frauen für MINT-Fächer begeistern“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Die sogenannten MINT-Fächern umfassen die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Eine Woche lang können sich die Teilnehmerinnen im Bereich der Informatik und Informationswissenschaften mit Fachfrauen aus Forschung, Wirtschaft und Wissenschaft austauschen und Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche der Informatik gewinnen. In über 30 Kursen besteht Raum zum Lernen, Lehren, Austauschen und Netzwerken.

Die informatica feminale

Die „informatica feminale“ wird von den Studentinnen sehr gut angenommen. An fünf Vorlesungstagen bieten Vorlesungen, Vorträgen und Workshops spannende und aktuelle Themen zu einer moderaten Kursgebühr zwischen 20 Euro (Tageskurs) und 35 Euro (Halbwochenkurs) an. Für Studentinnen ist sie ein attraktives Bildungsangebot und wird darüber hinaus auch als Bildungsurlaub anerkannt.

Die Studentinnen dürfen sich außerdem auf ein ansprechendes Rahmenprogramm freuen: Der Conference Day am Donnerstag bietet Vorträge zu den Themen Berufseinstieg, Emotionale Kompetenz oder Startups an. Die Vorträge sowie Labor-Führungen und Bewerbungsworkshops an diesem Tag sind offen für alle interessierten Besucherinnen und Besucher und kostenlos. Für die Labor-Führungen und Bewerbungsworkshops ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt die Sommerhochschule „informatica feminale“ von und für Frauen. Vom 25. bis 29. Juli ist die Hochschule Furtwangen Gastgeber, die Organisation und Umsetzung übernimmt das „Netzwerk Frauen. Innovation. Technik“ (F.I.T).

Weitere Informationen und Anmeldung

Weitere Meldungen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Baden-Württemberg mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Sicherheit

Kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Modernisierung der Wahlverfahren in der Justiz

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Forschung

Baden-Württemberg tritt Allianz zur Fusionsforschung bei

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Justiz

Bund und Länder vereinbaren bundeseinheitliche Justizcloud

Grafik mit dem Schriftzug Schule@BW - lernen - lehren - kommunizieren
Digitalisierung

Kooperation bei digitalen Bildungsplattformen zeigt Erfolge

Sachbearbeiter Einsatz PP Freiburg Laptop Polizei
Polizei

eAkte bei Polizei landesweit eingeführt

Eine Hand hält ein Leerrohrbündel mit Glasfaserkabeln eines Breitband-Versorgers. (Foto: © dpa)
Digitalisierung

Neuer Rekord in der Breitbandförderung

Eine Pflegerin legt der Bewohnerin einer Seniorenresidenz im Rahmen einer elektronischen Visite ein EKG-Gerät an, das die Daten an einen Tablet-Computer und von dort aus zum Arzt überträgt.
Pflege

Land investiert 1,6 Millionen Euro in Televisiten

Ein Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts, führt bei der Eröffnung des neuen "Future Work Lab" des Fraunhofer Instituts in Stuttgart einen Roboterarm. (Foto: dpa)
Wirtschaftsnahe Forschung

38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft