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Sanierung des Kollegiengebäudes Marstallhof der Uni Heidelberg

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Universität Heidelberg (Foto: Universität Heidelberg, Pressestelle)

Das Finanzministerium hat die Baufreigabe für den ersten Bauabschnitt der Sanierung des Kollegiengebäudes Marstallhof der Universität Heidelberg erteilt. Die Arbeiten umfassen die Brandschutzsanierung, eine neue mit der Denkmalpflege abgestimmte Fassade und einen neu geordneten Innenausbau.

Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe für den ersten Bauabschnitt der Sanierung des Kollegiengebäudes Marstallhof in der Heidelberger Altstadt erteilt.

„Nach fast 50 Jahren ist es dringend Zeit, das Kollegiengebäude zu modernisieren. Da es sich in der Altstadt befindet, stellt es zudem einen wichtigen Beitrag moderner Architektur im historischen Kontext dar“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

„Ich freue mich, dass nun der Startschuss für die Sanierung des Kollegiengebäudes erfolgt ist. Damit erhält das Institut für Ur- und Frühgeschichte den ihm zustehenden würdigen Rahmen. Mit dem sanierten Gebäude können Forschung und Lehre an diesen bedeutenden Sammlungen künftig auch der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Äußeres Erscheinungsbild bewahren

Das Institutsgebäude für Altertumswissenschaften wurde von 1968 bis 1972 als neues Kollegienhaus im Heidelberger Altstadt-Campus erbaut. Es bildet die südliche Grenze des Zeughausgevierts und setzt dort einen baulichen Akzent im Kontrast zum historischen Marstallhof. Den behördlichen Auflagen entsprechend ist das äußere Erscheinungsbild des Kollegiengebäudes zu bewahren. Die Arbeiten umfassen die Brandschutzsanierung, das Gebäude erhält eine neue mit der Denkmalpflege abgestimmte Fassade und der Innenausbau wird neu geordnet. Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2017 beginnen. Das Land investiert sieben Millionen Euro in den ersten Bauabschnitt. Ausführende Architekten sind Reiner Becker Architekten BDA aus Berlin. Nach dem geplanten zweiten Bauabschnitt soll die Gesamtsanierung voraussichtlich Ende 2020 abgeschlossen sein.

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