Verbraucherschutz

Produkte mit Qualitätszeichen gemeinsam bekannter machen

Mit einem neuen Förderaufruf will das Land Produkte mit den Qualitätszeichen des Landes und der Europäischen Union bekannter machen. Interessierte können bis 28. Februar 2026 Projektvorschläge bei der MBW Marketinggesellschaft mbH einreichen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Kisten mit Gemüse und Obst.
Symbolbild

„Das Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) und die Qualitätsregelungen für Agrarprodukte und Lebensmittel der Europäischen Union (EU) leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der landwirtschaftlichen Betriebe und der handwerklichen Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung in Baden-Württemberg. Der Förderaufruf soll dazu animieren, weitere Marketingprojekte zu initiieren. Diese sollen ganz im Sinne des QZBW und der EU-Qualitätsregelungen für Agrarprodukte und Lebensmittel dazu beitragen, diese Qualitätssiegel noch bekannter zu machen und den Absatz hochwertiger Lebensmittel aus der Region weiter zu steigern. Dabei soll die gesamte Wertschöpfungskette von der landwirtschaftlichen Erzeugung bis hin zum Handel in den Blick genommen werden. Eben alle Alleinstellungsmerkmale, die die Qualitätszeichen ausmachen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Um die Wahrnehmung des Qualitätszeichen Baden-Württemberg noch weiter zu erhöhen und die Aufmerksamkeit für Produkte aus der Region hochzuhalten, wird nun bereits der siebte Förderaufruf gestartet. Erneut geht es darum, kluge Ansätze zu finden, um das QZBW und die EU-Qualitätsregelungen besser im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher wahrnehmbar zu machen.

Regionale Erzeugung fördern

Ziel ist es, Produkten mit dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg im Warenkorb der Verbraucherinnen und Verbraucher einen sicheren Platz zu verschaffen und dadurch die regionale Erzeugung zu fördern. „Wir wollen strukturelle Effekte erzielen und den Absatz regionaler Lebensmittel insgesamt stärken“, so der Minister.

EU-Qualitätsregelungen schützen in besonderer Weise Produkte, die aufgrund ihrer Geschichte, Rezeptur, Qualität und Herkunft als Originale anzusehen sind. Dazu zählen unter anderem die Qualitätszeichen „geschützte geographische Angabe“ (g.g.A.), „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g.U.) oder „garantiert traditionelle Spezialität“ (g.t.S.).

„Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Land- und Ernährungswirtschaft zu stärken und gleichzeitig die Qualität und Herkunft unserer Produkte zu sichern. Das Qualitätszeichen Baden-Württemberg ist ein wichtiger Baustein auf diesem Weg für gesicherte Qualität und Herkunft aus Baden-Württemberg. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist das Qualitätszeichen Baden-Württemberg ein verlässlicher Wegweiser“, sagte Minister Hauk.

Projektvorschläge können bis Samstag, 28. Februar 2026, bei der MBW Marketinggesellschaft mbH eingereicht werden.

Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW)

Mit dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) stellt das Land ein geeignetes Instrument zur Verfügung, um qualitativ hochwertige und regional erzeugte Produkte in der Vermarktung nachvollziehbar und transparent gegenüber Handel und Verbraucher zu kennzeichnen. Träger des Zeichens ist das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Die Einhaltung der Kriterien wird durch ein dreistufiges Kontrollsystem, bestehend aus Eigenkontrolle, neutraler Kontrolle sowie Kontrollüberwachung (Kontrolle der Kontrolle) abgesichert und ist durch die EU notifiziert für den Zeitraum 2022 bis 2027. Dies alles sorgt für Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis zur Theke und gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern einen verlässlichen Wegweiser für gesicherte Qualität aus Baden-Württemberg.

Weitere Meldungen

Tags des Wochenmarkts
Ernährung

Kampagne stärkt Bewusstsein für Qualitätsprogramme

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Landtagspräsident Thomas Strobl (links) und Cem Özdemir (rechts) bei dessen Vereidigung als Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Landesregierung

Cem Özdemir ist neuer Ministerpräsident

Euro-Banknoten
Steuerschätzung

Steuereinnahmen des Landes sinken nur leicht

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) im Gespräch mit Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (rechts), Bürgermeister von Bremen.
Bundesrat

Kretschmann im Bundesrat verabschiedet

Organspendeausweis
Organspende

Bundestag diskutiert über Widerspruchsregelung bei der Organspende

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land stärkt digitale Innovationszentren

Traktor auf dem Feld
Landwirtschaft

Stichtagsregelung für Ackerflächen kommt

Holzbau
Forst

Fünfter Fachkongress Holzbau

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Weinreben im Frühling
Flurneuordnung

Land stärkt Weinbau in Brackenheim-Haberschlacht

Landschaft von oben im Neckar-Odenwald-Kreis
Ländlicher Raum

Flurneuordnung Schefflenz-Oberschefflenz (Nord) fortgesetzt