Schule

Perspektiven für das Michelberg-Gymnasium in Geislingen

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Nach der Sanierung des Michelberg-Gymnasiums hatten Fachleute im vergangenen Jahr Mängel festgestellt. (Bild: picture alliance/Christoph Schmidt/dpa)

Kultusministerin Susanne Eisenmann hat der Stadt Geislingen organisatorische und gegebenenfalls auch finanzielle Unterstützung im Fall des Michelberg-Gymnasiums zugesagt. Es gehe darum, für die Schulgemeinschaft Perspektiven zu schaffen.

Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Nicole Razavi hat sich Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann mit dem Oberbürgermeister der Stadt Geislingen Frank Dehmer getroffen. Am Gespräch haben neben Ministerin Eisenmann und Dehmer auch Nicole Razavi und der Amtschef des Kultusministeriums Michael Föll teilgenommen. Es wurde festgehalten, dass die Stadt Geislingen zunächst zügig ein abgestimmtes Trägerkonzept für das Michelberg-Gymnasium vorlegt, da für die Schule im schulrechtlichen Sinne ein öffentliches Bedürfnis besteht. Die Stadt Geislingen wird hierzu auch die betroffenen Umlandgemeinden und den Landkreis einbeziehen.

Ministerin Eisenmann hob hervor, dass das Michelberg-Gymnasium nicht voreilig zur Disposition gestellt werden dürfe. Das Kultusministerium werde sich als oberste Schulbehörde bei allen dann anstehenden Schritten konstruktiv in den Prozess einbringen: „Wir müssen einvernehmlich dafür Sorge tragen, dass die finanzielle Schieflage, in die die Stadt Geislingen geraten ist, nicht zulasten der Schülerinnen und Schüler dieses Gymnasiums geht. Hier müssen die Trägerseite und die Schulaufsicht an einem Strang ziehen. Ich kann für das Land zusagen, dass wir Geislingen dabei nicht hängen lassen und organisatorische und gegebenenfalls auch finanzielle Unterstützung leisten werden.“

Perspektiven für das Michelberg-Gymnasium schaffen

Die Ministerin unterstrich beim Austausch, dass es nun vor allem darum gehe, für die Schulgemeinschaft des Michelberg-Gymnasiums Perspektiven zu schaffen: „Die Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer des Michelberg-Gymnasiums haben Wochen voller Ungewissheit durchlebt. Das tut mir aufrichtig leid. Natürlich muss aufgearbeitet werden, wie es so weit kommen konnte und wer dafür die Verantwortung trägt. Schnell gilt es aber, den Blick nach vorne zu richten. Mir geht es jetzt vor allem um eine gute Lösung für die rund 600 Schülerinnen und Schüler. Sie haben Anspruch auf ein gutes, ausgewogenes und ungeschmälertes Bildungsangebot. Und natürlich hat auch das engagierte Lehrerkollegium des Michelberg-Gymnasiums Anspruch auf eine verlässliche, gute Perspektive.“

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