Ernährung

Online-Fachtag „Den Essalltag mit Kindern gestalten“

Beim Online-Fachtag „Den Essalltag mit Kindern gestalten“ haben 300 Teilnehmende praxisnah diskutiert, wie gesunde Ernährung im Betreuungsalltag verankert werden kann.

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Krippen-Kinder essen Kartoffelsuppe zu Mittag (Bild: © dpa)

„Kindertagespflegepersonen sind gut qualifiziert, um Kinder in einer familienähnlichen Umgebung zu betreuen, zu erziehen und zu fördern. Sie werden umgangssprachlich auch als Tagesmutter oder Tagesvater bezeichnet und übernehmen die Betreuung meist im eigenen Haushalt, im Haushalt der Eltern oder in anderen geeigneten Räumen. Im letzten Jahr wurden in Baden-Württemberg rund 22.000 Kinder in der Kindertagespflege betreut. Kindertagespflegepersonen, die Essen und Trinken in die pädagogische Arbeit einbetten, ermöglichen den Kindern wertvolle Lerngelegenheiten für eine grundlegende Ernährungsbildung. Sie stärken außerdem deren Selbständigkeit und Selbstbewusstsein“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz beim Online-Fachtag „Den Essalltag mit Kindern gestalten – Ernährungsbildung in der Kindertagespflege“ mit mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Veranstaltung wurde vom Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Landesverband Kindertagespflege Baden-Württemberg e.V. durchgeführt.

„Der Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, dass Kinder in Baden-Württemberg gesund aufwachsen. Dazu gehört eine ausgewogene und kindgerechte Ernährung“, erläuterte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Grundstein für gesunde Lebensweise legen

Um gute Lebensgewohnheiten frühzeitig zu fördern, sei Ernährungsbildung und das Vorleben einer gesundheitsförderlichen Ernährung besonders bei unseren Kleinsten der Gesellschaft wichtig, denn der Grundstein für eine gesunde Lebensweise werde im Kindesalter gelegt.

Kindertagespflegepersonen sind auf diesem Weg wichtige Begleiter und tragen dazu bei, dass bei den Kindern bereits früh ein Verständnis für ein nachhaltiges und gesundheitsförderndes Verhalten von Anfang an in den Alltag integriert wird. Denn oft übernehmen die Tageseltern nicht nur die Zubereitung der Mahlzeiten, sondern organisieren den Einkauf und gestalten die Ess-Situationen. So bieten sich im Betreuungsalltag viele Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Kinder. „Ernährungsbildung in der Kindertagespflege ist eine große Chance, Kinder gleich von Beginn an für gesundes und nachhaltiges Essen zu begeistern. Daher kommt der Förderung der Ernährungskompetenzen der Kindertagespflegepersonen eine große Bedeutung zu“, betonte Staatssekretärin Kurtz.

Landesinitiative BeKi – Bewusste Kinderernährung

Im Rahmen des Online-Fachtages gab es neben Fachbeiträgen auch Praxisberichte und viele Impulse, wie Ernährungsbildung im Betreuungsalltag sichtbar und erlebbar gemacht werden kann. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) unterstützt mit der „Landesinitiative BeKi – Bewusste Kinderernährung“ Kindertagespflegepersonen in Fragen rund um die Verpflegung und die Ernährungsbildung im Rahmen ihrer Qualifizierung- und Fortbildungsangebote. Zur Vermittlung von freiberuflichen Ernährungsfachkräften, den BeKi-Referentinnen und –Referenten, gibt es in jedem Landkreis BeKi-Koordinatoren- und Koordinatorinnen als regionale Ansprechpersonen im Landratsamt. Der Landesverband Kindertagespflege Baden-Württemberg e.V. und das MLR sind seit vielen Jahren Kooperationspartner im Rahmen der Landesinitiative BeKi und profitieren sehr von dieser Bildungspartnerschaft.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Kinderernährung

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