Silvester

Tiere vor Silvesterfeuerwerk schützen und Müll ordnungsgemäß entsorgen

Zum Schutz von Tieren und Umwelt ruft Minister Peter Hauk zu gegenseitiger Rücksichtnahme beim Silvesterfeuerwerk auf.

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Feuerwerk am Nachthimmel
Symbolbild

„Für viele gehört das Silvesterfeuerwerk zum Jahreswechsel. Ein farbenträchtiger Himmel in der Silvesternacht ist für Wildtiere sowie für Haus- und Nutztiere jedoch mit enormem Stress verbunden. Vermeiden Sie daher bitte das Abbrennen von Feuerwerkskörpern an Waldrändern und öffentlichen Grünanlagen, in der Nähe von Zoos und Ställen. Auf gar keinen Fall sollte ein Feuerwerk im Wald gezündet werden. Müll aus der Silvesternacht ist ordnungsgemäß zu entsorgen und nicht auf Wegen, Wiesen sowie Feldern zurück zu lassen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Montag, 29. Dezember 2025.

Tierwohl auch zu Silvester

Gerade die Winterzeit ist für Wildtiere besonders anstrengend. Die Futtersuche ist erschwert und die Wildtiere müssen mit ihren Kräften haushalten. Hierzu senken sie ihren Stoffwechsel ab. „Feuerwerk kann Wildtiere in Panik versetzen. Dies kann dazu führen, dass die Tiere durch den Fluchtdrang umherrennen und überlebenswichtige Energiereserven verbrauchen. Zudem kann dies auch in Folge zu Verkehrsunfällen mit Wildtieren führen“, sagte Minister Hauk.

Tierhalterinnen und Tierhalter sollten ihren Tieren einen geeigneten, geschützten Platz suchen und sie an Silvester nicht alleine zu Hause lassen.

Feuerwerksmüll richtig entsorgen

Abgebrannte Feuerwerkskörper, Mehrschussbatterien oder Böller sind sach- und fachgerecht zu entsorgen, da freigesetzte Chemikalien bei einsetzendem Regen oder tauendem Schnee in unsere Ökosysteme gelangen können. „Feuerwerksmüll ist selbstverständlich zu entsorgen, denn er gefährdet nicht nur unsere Gewässer und Böden. Überreste von abgeschossenem Feuerwerk stellen zudem eine Gefahr für unsere Haus-, Wild- und Nutztiere dar. Nehmen diese Reste als Nahrung auf, könnten sie sich vergiften“, sagte Minister Peter Hauk.

Pressemitteilung der Landestierschutzbeauftragten vom 29. Dezember 2025

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