Klimaschutz

Neue Runde im Förderprogramm Klimaschutz-Plus

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Ein Arbeiter montiert eine Styroporplatte zur Wärmedämmung an eine Fassade.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaf gibt den Startschuss für die nächste Runde im Förderprogramm Klimaschutz-Plus. Ab morgen können sich Unternehmen, Kommunen, kirchliche Einrichtungen und Vereine wieder um Fördermittel für Investitionen in den Klimaschutz bewerben.

„Mit dem Programm unterstützen wir Maßnahmen zur energetischen Sanierung und den Einsatz regenerativer Energien bei der Wärmeversorgung in Nichtwohngebäuden ebenso wie die Einführung von Energiemanagementsystemen,“ beschrieb Umweltminister Franz Untersteller beispielhaft die Fördermöglichkeiten.

„Im Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg haben wir festgelegt, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir den Wärmebedarf im Gebäudesektor konsequent reduzieren,“ sagte Untersteller vor Beginn der neuen Förderrunde. Er wünsche sich daher, dass das Programm zu vielen neuen Projekten und Maßnahmen zum Klimaschutz anrege. „Jeder, der in die effiziente Nutzung von Energien investiert, trägt wesentlich zur Energiewende und zum Schutz unseres Klimas bei,“ so der Minister.

Förderprogramm Klimaschutz-Plus 

Das Programm Klimaschutz-Plus besteht aus einem CO2-Minderungsprogramm und einem Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm. Letzteres soll unter anderem durch Bildungsmaßnahmen weitere Aktivitäten für den Klimaschutz anreizen. Zielgruppe des Förderprogramms sind Kommunen, kommunale Stiftungen des öffentlichen Rechts, kommunale Unternehmen, kirchliche Organisationen, kleine und mittlere Unternehmen, eingetragene gemeinnützige Vereine sowie Träger von Krankenhäusern und Heimen.

Die Antragsfrist für das CO2-Minderungsprogramm endet am 29. Juni 2017. Anträge für das Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm müssen spätestens am 30. November 2017 eingegangen sein. Sollten die Mittel vor Ablauf der Antragsfristen ausgeschöpft sein, wird dies das Umweltministerium bekannt geben.

Das Förderprogramm wird von der L-Bank durchgeführt und von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA) begleitet.

Förderprogramm Klimaschutz Plus

Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA)

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