Justiz

Neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Rottweil

Zum 1. Juli 2025 übernimmt Stefanie Hörter die Leitung der Justizvollzugsanstalt Rottweil.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Foto frei verwendbar, von links nach rechts: Martin Finckh, Leiter der Abteilung Justizvollzug des Ministeriums der Justiz und für Migration; Justizministerin Marion Gentges; Stefanie Hörter, Leiterin der Justizvollzugsanstalt Rottweil; Ilona Crispien, stellvertretende Leiterin der Justizvollzugsanstalt Rottenburg; Elmar Steinbacher, Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration
von links nach rechts: Martin Finckh, Leiter der Abteilung Justizvollzug des Ministeriums der Justiz und für Migration; Justizministerin Marion Gentges; Stefanie Hörter, Leiterin der Justizvollzugsanstalt Rottweil; Ilona Crispien, stellvertretende Leiterin der Justizvollzugsanstalt Rottenburg; Elmar Steinbacher, Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration

Die Justizvollzugsanstalt Rottweil bekommt eine neue Leiterin. Am 27. Mai 2025 überreichte die Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges im Rahmen einer Feierstunde die Ernennungsurkunde an Stefanie Hörter und wünschte ihr viel Glück und Erfolg für ihre neuen Aufgaben.

Ministerin Gentges sagte: „Frau Hörter ist eine sehr erfahrene Vollzugsjuristin und ich freue mich sehr, sie für die Leitung unseres wichtigen Standorts in Rottweil zu gewinnen. Dass gerade Frau Hörter bereit ist, diese Aufgabe zu übernehmen, ist ein Glücksfall. Der dortige Justizvollzug befindet sich mit Blick auf den Neubau bekanntlich in einem beispiellosen Umbruch. Diesen erfolgreich zu begleiten, fordert von einer Führungskraft ein großes Maß an Weitsicht, Besonnenheit und Erfahrung ein. Schon jetzt ist Stefanie Hörter als Mitglied des Projektteams aktiv am Neubau der Justizvollzugsanstalt Rottweil beteiligt und zeigt dort parallel zu ihrer bisherigen Tätigkeit als stellvertretende Leiterin der JVA Heilbronn großes Engagement. Das sind beste Voraussetzungen.“

Zur Person: Stefanie Hörter

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und dem Rechtsreferendariat in Mannheim wurde Stefanie Hörter im Jahr 1999 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe zur Regierungsassessorin ernannt und der Justizvollzugsanstalt Heimsheim zugewiesen, wo sie binnen kürzester Zeit zur Vertreterin des Leiters bestellt wurde. Ihrer Ernennung zur Regierungsrätin folgte im Jahr 2002 eine Versetzung an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg. 2007 kehrte sie bei der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall in den Landesdienst zurück, wo sie 2009 die stellvertretende Anstaltsleitung übernahm. Im Jahr 2010 folgte die Versetzung an die Justizvollzugsanstalt Heilbronn, wo Stefanie Hörter wiederum zur stellvertretenden Anstaltsleiterin bestellt wurde. Ab Januar 2017 wurde sie an die Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall abgeordnet und bis einschließlich Juni 2018 mit der Wahrnehmung der Geschäfte der Anstaltsleitung betraut. Im April 2017 wurde Hörter zur Regierungsdirektorin ernannt. Ab Oktober 2023 übernahm sie für die Dauer von fünf Jahren das Amt einer Beamtenbeisitzerin der Disziplinarkammer beim Verwaltungsgericht Stuttgart. Mit Wirkung vom 1. Juli 2025 wird Stefanie Hörter zur Leitenden Regierungsdirektorin ernannt.

Die Leitung der JVA Rottweil übernimmt Hörter zum 1. Juli 2025 von Regierungsdirektorin Ilona Crispien, die seit dem 1. Januar 2022 von der JVA Rottenburg zur Wahrnehmung der Leitungsaufgaben nach Rottweil abgeordnet ist und nun als stellvertretende Anstaltsleiterin nach dorthin zurückkehren wird. Ministerin Gentges: „Frau Crispien gilt mein besonderer Dank für den mehrjährigen Einsatz in Rottweil. Ihr Engagement in der Projektgruppe zum Neubauprojekt war überaus gewinnbringend – nicht zuletzt wenn es darum ging, Bewerber für den Dienst in der neuen Justizvollzugsanstalt zu gewinnen.“

Weitere Meldungen

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Carsten Höfler
Polizei

Leitung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg

Staatssekretär des Ministeriums der Justiz und für Migration und Opferbeauftragter der Landesregierung Siegfried Lorek
Opferschutz

Modellprojekt „Prozessbegleitung Gewaltschutzverfahren“

Minister Moritz Oppelt unterzeichnet den Staatsvertrag
Justiz

Mehr Überwachung von Gewalttätern durch elektronische Fußfesseln

von links nach rechts: Thomas Uhl von der Justizvollzugsanstalt Ravensburg, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Kevin Brennecke von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Vollzugsanwärter

Minister Bundesrat
Bundesrat

Bundespolizeigesetz wird modernisiert

4. AG Stuttgart
Justiz

241 neue Auszubildende als Justizfachangestellte

von links nach rechts: Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Präsident des Sozialgerichts Reutlingen a. D. Martin Rother und Präsident des Landessozialgerichts Bernd Mutschler
Justiz

Präsident des Sozialgerichts Reutlingen tritt in den Ruhestand