Flurneuordnung

Letzte Bauphase der Flurneuordnung Mainhardt-Geißelhardt startet

Die dritte und letzte Ausbauphase in der Flurneuordnung Mainhardt-Geißelhardt hat begonnen. Bund, Land und Gemeinde investieren über acht Millionen Euro, um das landwirtschaftliche Wegenetz in Mainhardt-Geißelhardt zu modernisieren.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Symbolbild

„Der heutige Beginn der dritten und letzten Ausbauphase in der Flurneuordnung Mainhardt-Geißelhardt ist ein guter Anlass, um auf den hohen Stellenwert des Ländlichen Raumes und insbesondere der Landwirtschaft hinzuweisen. Für die Versorgung mit hochwertigen regionalen Produkten benötigen wir ein modernes und leistungsfähiges Wegenetz, das zugleich auch der Bürgerschaft für Freizeit und Erholung dient. Die Planung und Herstellung eines solch umfangreichen und bestens auf alle Bedürfnisse abgestimmten Wegenetzes wie dieses hier in Geißelhardt ist nur mit einer Flurneuordnung möglich“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk in Mainhardt-Geißelhardt im Landkreis Schwäbisch Hall anlässlich des Spatenstichs für die dritte Tranche in der Flurneuordnung.

Umfassende Neustrukturierung

Die landwirtschaftlichen Flächen auf der Gemarkung Geißelhardt werden in der Flurneuordnung umfassend neu strukturiert. Neben der Erstellung eines vollständig neuen Wegenetzes und dem damit verbundenen Rückbau überflüssig gewordener Wege werden im Zuge des Verfahrens insgesamt fast zehn Hektar neue ökologische Flächen wie Streuobstwiesen, Feldlerchenstreifen oder Gewässerschutzstreifen angelegt und mehr als 200 Bäume gepflanzt. Somit erhält auch die Natur eine bedeutsame Aufwertung.

Dies erfordert eine umfassende eigentumsrechtliche Neugestaltung der Flächen, die allen zugutekommen soll. Insgesamt werden über acht Millionen Euro durch den Bund, das Land und die Gemeinde Mainhardt in die Flurneuordnung investiert.

„Die mehrjährige Ausbauphase in eine große Flurneuordnung benötigt viel Engagement der Beteiligten aber auch viel Geduld durch vorübergehende Einschränkungen bei den Eigentümern. Ich bedanke mich daher bei allen Akteuren für ihr Engagement in die Zukunft des Ländlichen Raumes. Mein Dank gilt auch den Bewirtschaftern der landwirtschaftlichen Grundstücke für ihr Verständnis. Ich bin überzeugt, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann und für die Gemeinde Mainhardt eine deutliche Aufwertung mit sich bringen wird“, sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk.

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung: Flurneuordnung Mainhardt-Geißelhardt

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung: Flurneuordnung

Weitere Meldungen

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Der Luchs wird eingefangen, um ihn zu besendern
Forst

Luchs im Landkreis Rastatt mit Halsbandsender ausgestattet

Ein Schild weist in einem Wahlbüro auf eine Wahlurne für die Briefwahl  hin.
Landtagswahl

Letzte Hinweise zur Briefwahl

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Ein Landwirt pflügt ein Feld. Luftaufnahme mit einer Drohne. (Foto: Patrick Pleul / dpa)
Landwirtschaft

FIONA-Antragssaison 2026 startet

Eine Frau steckt ihren Stimmzettel für die Bundestagswahl in einem Wahllokal in eine Wahlurne.
Landtagswahl

Stimmabgabe – so geht wählen

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Auszeichnung

Kurt Josef Lacher erhält Bundesverdienstmedaille

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Kommunale Wärmeversorgung mit Biogas in Weikersheim

Logo Öffentlicher Gesundheitsdienst. Die Abkürzung "ÖGD" ist in dicken Buchstaben dargestellt. Darunter steht in "Öffentlicher Gesundheitsdienst - Schützt. Hilft. Klärt auf."
Studium

Neue Vorabquote fürs Medizinstudium

Portraitfoto Herr Chavillier
Amtsleiterwechsel

Neuer Leiter am Staatlichen Hochbauamt Schwäbisch Hall

Paradiestal 13.10.2008: auf einer Weide schauen ein Schaf und drei Ziegen neugierig in die Kamera
Naturschutz

Jetzt für Landesnaturschutzpreis 2026 bewerben