Ländlicher Raum

Flurneuordnung in Walldürn schreitet zügig voran

Anlässlich der Übergabe des Bewilligungsbescheids für den zweiten Bauabschnitt der Flurneuordnung in Walldürn hat Minister Peter Hauk deren Bedeutung für die Infrastruktur im Ländlichen Raum betont.

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Flurneuordnung Schefflenz-Oberschefflenz
Symbolbild

„Durch die Flurneuordnung schaffen wir in den Teilorten Reinhardsachsen und Kaltenbrunn sowie auf deren Gemarkungen die Grundlagen für eine verbesserte Erschließung und Wohnsituation. Ich freue mich, heute einen weiteren Bewilligungsbescheid in Höhe von über 630.000 Euro für den zweiten Bauabschnitt übergeben zu können. Dieser Bescheid markiert einen weiteren bedeutenden Meilenstein für die betroffenen Ortslagen und ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Das laufende Verfahren zeigt, wie zielgerichtet und funktional Flurbereinigung abläuft und dadurch die Infrastruktur im Ländlichen Raum zukunftsfähig wird“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, in Walldürn im Neckar-Odenwald-Kreis, anlässlich der Übergabe des Bewilligungsbescheides.

Verbesserung der Infrastruktur des ländlichen Raumes

Die Flurneuordnung Walldürn-Reinhardsachsen/Kaltenbrunn (Ortslagen) zielt unter anderem darauf ab, die Infrastruktur in den ländlichen Gebieten zu verbessern. Durch den Ausbau von Straßen, Wegen und anderen Infrastruktureinrichtungen sollen die Verbindungen zwischen den Ortslagen verbessert werden. Die Maßnahmen sollen das Ortsbild nicht nur aufwerten, sondern die Lebensqualität spürbar verbessern. Darüber hinaus werden auch die landwirtschaftlichen Flächen mit einbezogen, um zugleich die nachhaltige Entwicklung der Region zu fördern.

Die Ausbauphasen werden aufgrund der Größe des Projekts und der hohen Anzahl an Maßnahmen mehrere Jahre in Anspruch nehmen und umfangreiche Investitionen erforderlich machen.

In der zweiten Tranche sind der Ausbau der Verbindungsstraße Wettersdorf-Kaltenbrunn sowie der Ausbau zweier Ortsstraßen in Kaltenbrunn vorgesehen. Für die Steigerung der Biotopvernetzung werden Gehölzstreifen gepflanzt sowie Saumstreifen mit Einzelbäumen angelegt.

Attraktive Dörfer und Gemeinden

Minister Peter Hauk betonte bei der Übergabe des Bescheides an den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Edwin Bundschuh, die Bedeutung dieses Projektes für die Zukunft der Gemeinde: „Die Flurneuordnung ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung unserer ländlichen Gebiete. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Dörfer und Gemeinden attraktiv und lebenswert bleiben. Hierzu trägt entscheidend auch das große ehrenamtliche Engagement der heute Anwesenden bei“, sagte der Minister.

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