Gesellschaft

Land fördert Projekte gegen Einsamkeit und soziale Isolation

Das Land fördert 24 Projekte gegen Einsamkeit und soziale Isolation mit insgesamt rund 430.000 Euro. Die Projekte ermöglichen erwachsenen Menschen mit Armuts- und Einsamkeitserfahrung mehr soziale Teilhabe.

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Die Bewohnerin (rechts) einer Wohngemeinschaft für Senioren unterhält sich bei Kaffee und Kuchen mit ihren Gästen.
Symbolbild

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration fördert im Rahmen des Programms „Impulse Teilhabeförderung 2024“ (PDF) 24 Projekte gegen Einsamkeit und soziale Isolation von Menschen mit Armutsgefährdung. Landesweit stehen dafür rund 430.000 Euro bereit. Die Projekte laufen von Ende 2024 bis Anfang 2026 und sollen Möglichkeiten zu mehr sozialer Teilhabe von erwachsenen Menschen mit Armuts- und Einsamkeitserfahrung schaffen. Das gab Sozialminister Manne Lucha bekannt.

Freiheitlich-demokratische Grundordnung stärken

„Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Armut, Gesundheit sowie Einsamkeit oder sozialer Isolation. Dies geht unter anderem aus einem Gesellschaftsreport hervor, der dieses Jahr zu diesem Thema veröffentlicht wurde. Die betroffenen Personen brechen häufig aus Scham Kontakte zu ihrem sozialen Netzwerk ab. Oft entwickelt sich zudem das Empfinden, gesellschaftlich abgehängt zu sein. Es besteht auch die Gefahr von schwindendem sozialem Zusammenhalt und einer niedriger werdenden Zustimmung zu den Werten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Deshalb braucht es Maßnahmen und Angebote, die dem entgegenwirken“, sagte Lucha.

Die geförderten Projekte zielen genau darauf ab. Neben neu geschaffenen oder verbesserten Begegnungsorten werden auch gemeinsame Veranstaltungen, Unternehmungen, Kurse und Beratungsangebote unterstützt. Es gibt sportliche, kulturelle, kreative, politische und kulinarische Angebote – ihnen allen ist gemein, dass der Zugang niedrigschwellig und für die Teilnehmenden kostenlos ist. Die verschiedenen Projekte werden von Kommunen, Kirchen, Vereinen und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft angeboten.

24 geförderte Projekte

Das Land hat 24 Projekte im Rahmen des Förderaufrufs „Impulse Teilhabeförderung 2024 – Fokus Einsamkeit und soziale Isolation – von erwachsenen Menschen mit Armutserfahrung“ mit insgesamt 433.849,62 Euro gefördert.

Bei Einsamkeit werden soziale Interaktionen als qualitativ unbefriedigend erlebt oder es bestehen überhaupt nur sehr wenige zwischenmenschliche Beziehungen. Soziale Isolation wird als objektives Fehlen sozialer Kontakte und Interaktionen verstanden.

Der GesellschaftsReport ist Teil der Armutsberichterstattung des Landes, welche sich aus weiteren Berichtsformaten sowie einem Tagungsformat zusammensetzt.

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration: GesellschaftsReport BW 1/2024 – Soziale Isolation und Einsamkeit armutsgefährdeter Menschen in Baden-Württemberg (PDF)

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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