Forschung

Land fördert Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Das Wirtschaftsministerium förderte im Jahr 2024 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit rund 12,7 Millionen Euro. Das DLR setzt sich für einen erfolgreichen Technologietransfer und für Ausgründungen ein.

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Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Symbolbild

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus beteiligte sich im Jahr 2024 mit einer Förderung in Höhe von rund 12,7 Millionen Euro an der Grundfinanzierung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V.

Wichtiger Bestandteil der exzellenten Forschungsinfrastruktur

„Die DLR-Institute im Land sind ein enorm wichtiger Bestandteil unserer exzellenten Forschungsinfrastruktur. Zudem freut es mich, dass wir mit dem Institut für Quantentechnologien und dem Institut für KI-Sicherheit am Standort Ulm zukunftsrelevante Themen besetzen können“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Rund 3,7 Millionen Euro wurden 2024 im Rahmen der Förderung landesseitig in den Aufbau des Instituts für KI-Sicherheit investiert. Dessen Aufbauphase ist nun abgeschlossen.

Das DLR als wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung setzt sich für einen erfolgreichen Technologietransfer und für Ausgründungen ein. Davon konnte sich die Wirtschaftsministerin bei ihrem Besuch der DLR-Startup Factory-Tour überzeugen, die am 10. Dezember 2024 einen Halt in Stuttgart machte. Ziel der Tour des DLR ist die engere Verzahnung mit den jeweils lokalen Netzwerken in den Bundesländern. Mit der Landeskampagne Start-up BW trifft das DLR-Programm damit auf einen perfekt aufgestellten Partner.

„Es braucht ein gesamtes Ökosystem, um Gründungsteams und Start-ups den Nährboden zum Entstehen und Wachsen zu geben. Start-up BW kommt bei der Stärkung des Gründungsstandorts Baden-Württemberg dabei eine zentrale Rolle zu“, stellte die Wirtschaftsministerin im Rahmen des Talks „Wirtschaft – Start-ups – Wissenschaft: Wie gelingt eine erfolgreiche Zusammenarbeit?“ mit Prof. Dr. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen, und dem Mitgründer von ISPTech, Lukas Werling, heraus.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zählt zu den größten ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Das DLR steht für Spitzenforschung von den Grundlagen bis zur Anwendung. Zudem betreibt das Zentrum Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister für Partner in der Wirtschaft. Des Weiteren hat das DLR die Funktionen als Projektträger und Raumfahrtagentur inne. An bundesweit 30 Standorten gibt es 55 Forschungsinstitute und Forschungseinrichtungen. Davon befinden sich mit Stuttgart, Lampoldshausen und Ulm drei Standorte in Baden-Württemberg. Zwischenzeitlich beschäftigt das DLR über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter rund 1.300 in zehn Instituten in Baden-Württemberg.

Die DLR-Institute in Baden-Württemberg bilden nahezu alle Schwerpunkte des DLR ab – von der Luft- und Raumfahrt, Verkehr, Mobilität und Energie bis hin zu Themen wie Umwelt, Sicherheit und Querschnittsthemen wie der Digitalisierung sowie den Schlüsseltechnologien Künstliche Intelligenz und Quantentechnologien. Die Aktivitäten sind damit vielfältig und orientieren sich an den aktuellen wesentlichen Herausforderungen. Außerdem engagiert sich das DLR beispielsweise mit den Schülerlaboren für den wissenschaftlichen Nachwuchs aber auch im Bereich der Ausgründungen mit der Start-up-Factory, einem Company Building Programm mit Fokus auf DLR-Technologien.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

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