Familien

Land finanziert Bildungsfreizeiten für besonders belastete Familien

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Eine Familie sitzt am Frühstückstisch.
Symbolbild

Familien waren in den vergangenen Jahren – insbesondere während der Pandemie und auch angesichts der vielfältigen aktuellen Krisen – enorm gefordert. Das Landesprogramm „STÄRKER nach Corona“ setzt gezielt auf Angebote für Familien, die in ihrem Alltag besonders viel leisten müssen. 
 
Familien waren in den vergangenen Jahren enorm gefordert. Insbesondere während der Pandemie sind bewährte Alltagsstrukturen weggebrochen, und auch angesichts der vielfältigen aktuellen Krisen und deren Folgen sind viele Kinder, Jugendliche und Eltern stark belastet. Damit diese Familien Kraft tanken können, haben das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, der Kommunalverband für Jugend und Soziales sowie gemeinnützige Einrichtungen in Baden-Württemberg gemeinsam das Programm „STÄRKER nach Corona“ aufgelegt. Familien können durch das Programm Bildungsfreizeiten nutzen, für die das Land im Jahr 2024 rund 700.000 Euro bereitstellt.

„Familienerholung ermöglicht Familien gemeinsame positive Erlebnisse, stärkt ihren Zusammenhalt und erleichtert ihren Alltag auch unter schwierigen Bedingungen“, sagte Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha am 9. Februar 2024 in Stuttgart. „Ich freue mich, dass wir auch dieses Jahr wieder Bildungsfreizeiten von Seiten des Landes finanziell unterstützen können.“

Hilfe für Familien, die es im Alltag besonders schwer haben

Das Landesprogramm „STÄRKER nach Corona“ setzt gezielt auf Angebote für Familien, die in ihrem Alltag besonders viel leisten müssen, wie zum Beispiel Familien mit Kindern, die eine Behinderung haben, in denen ein Elternteil verstorben ist oder in denen ein Familienmitglied eine psychische Erkrankung hat. Insgesamt werden im Jahr 2024 etwa 30 vom Land Baden-Württemberg geförderte Freizeiten für diese Zielgruppen stattfinden, die zusätzlich zum bewährten STÄRKE-Programm des Landes finanziert werden.

„Familien sollen sich erholen. Wir wollen sie aber auch darin unterstützen, sich ihrer Stärken bewusst zu werden, andere Familien mit ähnlichen Problemen kennenzulernen und sich für ihren schwierigen Alltag gut aufzustellen. Ich freue mich besonders, dass auch in diesem Jahr die Familienherberge Lebensweg Familien mit schwerstbehinderten und pflegebedürftigen Kindern ein Angebot machen kann“, so Minister Lucha.

Themen und Termine der Freizeiten gibt es auf der Webseite des Programms „STÄRKER nach Corona“.

Die Anmeldungen erfolgen direkt über die ausrichtende Einrichtung.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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