Klimaschutz

Kommunen im Land bundesweit führend beim Klimaschutz

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Ein Kleinwasserkraftwerk in Freiburg im Breisgau (Bild: © dpa)

Baden-Württemberg ist bei der Förderung von kommunalen Klimaschutzprojekten nach der Kommunalrichtlinie des Bundes das erfolgreichste Bundesland. Von insgesamt gut 10.000 geförderten Vorhaben in den letzten zehn Jahren entfielen knapp 2.000 auf die Kommunen im Land.

Der „Kommunale Klimaschutzkongress“ findet heute in Stuttgart statt. Zur Eröffnung betonte Staatssekretär Andre Baumann das große Engagement von Kreisen, Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg für mehr Klimaschutz und die Energiewende: „Klimaschutz braucht Kommunen, die Verantwortung für diese und zukünftige Generationen übernehmen. Glücklicherweise nutzen viele Kommunen in Baden-Württemberg die Fördermöglichkeiten von Bund und Land. Auch deswegen hat Baden-Württemberg im deutschlandweiten Vergleich beim kommunalen Klimaschutz die Nase vorn.“

So sei Baden-Württemberg einer aktuellen Zusammenstellung der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) zufolge bei der vom Bund geförderten Kommunalrichtlinie das erfolgreichste Bundesland. Von insgesamt gut 10.000 geförderten Vorhaben in den letzten zehn Jahren entfielen knapp 2.000 Klimaschutzprojekte auf Kommunen in Baden-Württemberg. Beim Klimaschutz-Managementsystem European Energy Award (eea) stellen Kommunen aus Baden-Württemberg mit inzwischen 100 Städten und Gemeinden sowie 20 Landkreisen etwa ein Drittel aller in Deutschland teilnehmenden Kommunen. Auch bei den von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderten „Quartierkonzepten“ ist Baden-Württemberg nach Angaben der KEA mit 227 von bundesweit 769 bewilligten Anträgen führend.

Kommunen leisten unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz

„Es sind die Kommunen, die ihre Straßenbeleuchtung mit effizienten LED ausstatten, die Angebote für eine nachhaltige Mobilität schaffen, die mit ihrer Bauleitplanung konkrete Standorte für den Ausbau der Windkraft ausweisen oder die in lokale Wärmenetze investieren“, sagte Staatssekretär Baumann. „Sie bilden damit das notwendige Scharnier zwischen Wissenschaft und Politik sowie der alltäglichen Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger im Land.“ Landkreise, Städte und Gemeinden leisteten daher einen unverzichtbaren Beitrag zur Akzeptanz von Klimaschutz und Energiewende.

Mit zahlreichen Maßnahmen unterstütze das Land die Kommunen dabei, ihre Vermittlerrolle wahrzunehmen und hierbei ihre Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, so der Staatssekretär weiter. „Zum Beispiel haben sich über 200 Kreise, Städte und Gemeinden im Land in dem von den kommunalen Landesverbänden und Umweltministerium auf den Weg gebrachten Klimaschutzpakt zu ihrer Vorbildrolle beim Klimaschutz bekannt. Im Gegenzug profitieren sie von besseren Konditionen in unserem Förderprogramm Klimaschutz-Plus.“

Der Kommunale Klimaschutzkongress wird in zweijährigem Turnus vom Umweltministerium ausgetragen und gemeinsam mit der KEA vorbereitet und organisiert.

Umweltministerium: Kommunaler Klimaschutz

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Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
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