Klimaschutz

Klimabündnis wächst auf 64 Unternehmen

Staatssekretär Dr. Andre Baumann hat beim diesjährigen Klima-Abend in Stuttgart elf neue Mitglieder im Klimabündnis Baden-Württemberg begrüßt. Gemeinsam wollen die Firmen unternehmerischen Klimaschutz erzielen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Logo Klimabündnis Baden-Württemberg

Die Zahl der Unternehmen im Land, die sich gemeinsam dem Klimaschutz verschrieben haben, wächst weiter: Beim diesjährigen Klima-Abend am 9. April 2025 begrüßt Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann elf neue Unternehmen im Klimabündnis Baden-Württemberg.

Unternehmerischen Erfolg und Klimaschutz erfolgreich kombinieren

„Mit ihrem Beitritt zu unserem Klimabündnis gehen die Unternehmen mit gutem Beispiel voran und zeigen, dass Produkte „Made in Baden-Württemberg“ auf den heimischen wie auch auf den internationalen Märkten zum Erfolg führen und zugleich den Klimaschutz im Land weiter voranbringen können“, erläutert Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. „Ich freue mich, dass elf weitere Unternehmen im Land diese Vorreiterrolle einnehmen möchten und sich für unternehmerischen Klimaschutz stark machen.“

Damit sind bereits 64 Unternehmen durch die Unterzeichnung einer Klimaschutzvereinbarung eine Partnerschaft mit dem Land eingegangen.

Elf neue Unternehmen im Klimabündnis Baden-Württemberg

Folgende Unternehmen erhielten am Klima-Abend feierlich ihre Beitrittsurkunde:

Die Hauptreferierenden Professor Kathrine von Graevenitz, stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs „Umwelt- und Klimaökonomik“ am Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), und Andreas Beutel, Geschäftsführer des Klimabündnis BW-Unternehmens J. Schmalz GmbH, sprachen über die Energiewende sowie über passende Best Practices aus der Praxis, um Unternehmen zukunftsorientiert aufzustellen.

Klimabündnis Baden-Württemberg

Als eine der europaweit führenden Wirtschaftsregionen will Baden-Württemberg beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnehmen. Das Klimabündnis Baden-Württemberg wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg betreut.

In der von beiden Partnern unterzeichneten Klimaschutzvereinbarung werden konkrete Maßnahmen festgelegt, wie die unternehmerischen Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Das Land und Unternehmen erklären sich bereit, sich gegenseitig bei der Erreichung der politischen und unternehmerischen Klimaschutzziele zu unterstützen und kooperativ zusammenzuarbeiten. Ziel der Klimaschutzvereinbarung ist es, die Treibhausgasemissionen und den Energieverbrauch in Unternehmen zu senken und dabei netto-treibhausgasneutral zu werden. Dabei gilt: Vermeidung der Emissionen vor Reduktion vor Neutralisation.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Aktuell sind 64 Unternehmen aus Baden-Württemberg Mitglied im Klimabündnis Baden-Württemberg.
  • Die neuen Mitgliedsunternehmen werden jährlich beim Klima-Abend begrüßt und offiziell mit Übergabe einer Beitrittsurkunde aufgenommen.
  • Im Rahmen des Klimabündnis Baden-Württemberg finden regelmäßig unterschiedliche Veranstaltungsformate statt.

Weitere Meldungen

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schienenverkehr

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Schienenverkehr

Verbesserungen für Fahrgäste dringend notwendig

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Modernisierung der Wahlverfahren in der Justiz

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Sieben Wochen Bearbeitungszeit für Steuererklärungen

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Forschung

Baden-Württemberg tritt Allianz zur Fusionsforschung bei

Freiflächen-Photovoltaik-Anlage im Solarpark Kuchen
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Boom setzt sich auch 2025 fort

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

bwshuttle
Öffentlicher Nahverkehr

Land fördert fünf neue bwshuttle-Angebote