Weltausstellung

Klare Erfolgsbilanz des Baden-Württemberg Hauses auf der Expo

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Baden-Württemberg Pavillon auf der Expo in Dubai

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat eine klare Erfolgsbilanz des Baden-Württemberg Hauses auf der Expo2020 in Dubai gezogen. Über 600.000 Menschen aus der ganzen Welt waren zu Gast im Baden-Württemberg Haus, darunter hochrangige nationale und internationale Gäste.

Am 31. März schließt die Expo 2020 Dubai ihre Tore. Über sechs Monate hinweg hat sich das Land mit einem eigenen Baden-Württemberg Haus auf der Weltausstellung präsentiert. Ungeachtet der schwierigen Bedingungen während der Pandemie zog Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut eine klare Erfolgsbilanz: „Ich bin angesichts der Besucherzahlen und auch nach meinen persönlichen Eindrücken vor Ort mehr denn je davon überzeugt, dass das Projekt jeden Euro für das Land wert ist. Über 600.000 Menschen aus der ganzen Welt waren zu Gast in ‚THE LÄND‘, im Baden-Württemberg Haus, darunter hochrangige nationale und internationale Gäste. Das übertrifft unsere Erwartungen deutlich.“

Damit sei es augenscheinlich gelungen, das Interesse der Besucherinnen und Besucher der Expo zu wecken – für unsere Region, für das, wofür unsere Unternehmen und unsere Wissenschaft stehen und was unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Kultur auszeichnet. Baden-Württemberg habe sich vor einem Weltpublikum erstklassig präsentiert und sei als ebenbürtig im Kreis von mehr als 190 Staaten wahrgenommen worden, so die Ministerin.

Unternehmen haben Pavillon intensiv genutzt

„Ich freue mich, dass auch unsere Unternehmen aus dem Land den Mehrwert des Projekts erkannt und den Pavillon intensiv genutzt haben“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Rund 40 Businessevents fanden dort statt, mehrere Unternehmerdelegationen waren zugegen und auch eine Multiplikatorendelegation mit hochrangigen Vertretern der baden-württembergischen Wirtschaft hat das Baden-Württemberg Haus zu einem hoch offiziellen Anlass besucht: dem „BW Honour Day“, ausgerichtet von der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate für das Land Baden-Württemberg vor einem Weltpublikum.

Zudem besuchten insgesamt fast 100 offizielle Delegationen das Baden-Württemberg Haus. Darunter befanden sich hochrangige Regierungsvertreter der Vereinigten Arabischen Emirate wie die Ministerin für Klimawandel und Umwelt Mariam Al-Mheiri, der Minister für Außenhandel Dr. Thani bin Ahmed Al Zeyoudi und der Minister für Kultur und Jugend Noura al Krabi, ebenso anderer Staaten wie der finnische Minister für Entwicklungszusammenarbeit und Außenhandel Ville Skinnari und die österreichische Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus Elisabeth Köstinger.

Hochrangige Regierungsdelegationen vor Ort

Auch nationale Regierungsdelegationen frequentierten den Pavillon, wie beispielsweise eine Delegation rund um den früheren Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller oder eine Delegation unter Leitung des Staatssekretärs im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Roland Weigert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte gleich zweimal den Besuch der Expo und auch des Baden-Württemberg Hauses geplant, musste seine Reisen nach Dubai jedoch jeweils aufgrund außergewöhnlicher Umstände kurzfristig absagen.  

„Unser Auftritt auf der Expo war eine einmalige und riesige Chance für unsere Unternehmen, ebenso für unsere Wissenschaft, die Kulturszene und unseren Tourismus – und diese haben wir genutzt. Dafür, dass wir dort eine so gute Visitenkarte des Landes abgegeben haben, gilt dem gesamten Team des Baden-Württemberg Hauses mein ausdrücklicher Dank“, resümierte die Ministerin.

Baden-Württemberg auf der Expo 2020 Dubai

Weitere Meldungen

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht den Sternsingerinnen und Sternsingern eine Geldspende.
Aktion Dreikönigssingen

Kretschmann empfängt Sternsingergruppen

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Modernisierung der Wahlverfahren in der Justiz

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Sieben Wochen Bearbeitungszeit für Steuererklärungen

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Forschung

Baden-Württemberg tritt Allianz zur Fusionsforschung bei

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt