Klimaschutz

Kaum Regen im April – Risiko von Dürre

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Risse ziehen sich durch ein Feld bei Filderstadt, auf dem im Hintergrund Salatpflanzen stehen. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Im April fiel an manchen Orten im Land noch kein Tropfen Regen. Mit Blick auf den Klimawandel fordert Umweltminister Franz Untersteller konsequentes Handeln, wie jetzt in der Corona-Pandemie.

Wie in den vergangenen beiden Jahren leidet Baden-Württemberg schon früh im Jahr unter einer lang anhaltenden Trockenperiode. Im ablaufenden Monat April fiel an manchen Orten im Land noch kein Tropfen Regen. Schon jetzt droht wie 2018 und 2019 ein zu trockenes Jahr möglicherweise eine Dürre“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. Trockenheit und Dürre sind eindeutige Anzeichen für den fortschreitenden Klimawandel. Sie sind eine Warnung an uns, mehr für den Klimaschutz zu tun“, so der Umweltminister.

Untersteller mahnte zur Eile und zu konsequentem Handeln: „Die Corona-Pandemie in den Griff zu kriegen, ist im Moment natürlich die größte Sorge. Aber wir müssen weiter in die Zukunft denken. Der Klimawandel fordert von uns ein ebenso entschlossenes und konsequentes Handeln, wie es jetzt die Pandemie tut. Auch der Klimawandel ist eine reale Bedrohung für unsere Gesundheit und unser Wohlergehen!“

Mit dem Klimaschutzgesetz für eine ambitionierte Klimapolitik

An den Koalitionspartner im Land appelliert Untersteller deshalb, endlich den Weg für die Novelle des Klimaschutzgesetzes frei zu machen. Das Klimaschutzgesetz sei der notwendige Rahmen für eine ambitionierte und erfolgreiche Klimapolitik in Baden-Württemberg. „Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren“, sagte er. „Der Gesetzesentwurf liegt bei der CDU-Fraktion, er ist in vielen Abstimmungsrunden besprochen und zustimmungsreif. Ich erwarte eine zügige Zustimmung, wenn es die CDU mit dem Klimaschutz ernst meint.“

Untersteller zeigte sich verwundert darüber, dass die CDU-Spitzenkandidatin Eisenmann sich bislang noch gar nicht zu diesem Thema positioniert hat. Dabei habe er ihr schon vor Weihnachten einen Brief geschrieben, in dem er unter anderem für eine Photovoltaik-Pflicht werbe. Sowohl dem Klimaschutz als auch dem Handwerk nutze eine Photovoltaik-Pflicht.

An die Adresse der Bundesregierung forderte Untersteller erneut, endlich mehr für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu tun und wichtige Entscheidungen nicht mehr aufzuschieben. „Sonnenenergie und Windenergie in großem Umfang zu nutzen, ist bester Klimaschutz. Die Bundesregierung muss deshalb endlich den Ausbaudeckel für Fotovoltaik aufheben und die unsinnige Idee aufgeben, einen Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung vorzuschreiben.“

Umweltministerium: Klimaschutz in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Collage aus sechs Personen vor blauem Hintergrund
Schule

3 Fragen 3 Antworten: mit Gewinnerinnen und Gewinner des Lehrkräfte