Deutsch-französische Schülerprojekte

Junge Forscher stellen Projekte zu alternativen Energien, Medizin und E-Mobilität vor

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Staatssekretär Volker Schebesta und Sophie Béjean, die Rektorin der Akademie Straßburg, haben gemeinsam im Technikmuseum Le Vaisseau den elften Trinationalen Schülerkongress der Naturwissenschaften und Technik eröffnet. Auf dem Schülerkongress stellen in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler ihre naturwissenschaftlich-technischen Schulprojekte aus.

Anlässlich des Deutsch-Französischen Tages 2019 kamen Staatssekretär Volker Schebesta und Sophie Béjean, die Rektorin der Akademie Straßburg, im Technikmuseum Le Vaisseau in Straßburg zusammen und haben gemeinsam den 11. Trinationalen Schülerkongress der Naturwissenschaften und Technik eröffnet. „Dem Kongress gelingt es auf herausragende Weise, junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Gerade in unserem Land ist dies von besonderer Bedeutung“, sagte der Staatssekretär. Zudem machten grenzüberschreitende Veranstaltungen wie der Schülerkongress die europäische Einigung direkt erfahrbar, so Schebesta.

Auf dem Schülerkongress stellen in diesem Jahr rund 110 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Frankreich ihre naturwissenschaftlich-technischen Schulprojekte aus. Auf baden-württembergischer Seite stammen die Schülerinnen und Schüler von allgemein bildenden Gymnasien, beruflichen Gymnasien sowie Gemeinschafts- und Realschulen, auf französischer Seite von den Schularten Collège und Lycée, ab Klasse 9.

Der Kongress bietet den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zum Austausch mit Naturwissenschaftlern aus Forschung, Lehre und Wirtschaft zu aktuellen Forschungsfeldern und Einblicke in zukunftsweisende Arbeitsfelder. In ihren Projekten gehen die Schülerforscherteams beispielsweise Fragen rund um die E-Mobilität, Medizin- und Windtechnik oder alternativen Energiestoffen nach. „Mit Forschergeist setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen auseinander und eröffnen damit den grenzüberschreitenden Dialog über Zukunftsthemen“, sagte Staatssekretär Volker Schebesta.

Als besonderes binationales Projekt stellten Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule Villingen-Schwenningen und des Collège Episcopal Saint-Etienne Strasbourg ein Projekt zum Thema „Biotechnologische Herstellung von Bioethanol/Production de bioéthanol“ vor. Die Herstellung alternativer Energieträger ist bei knapper werdenden Erdölbeständen ein immer wichtigeres Thema.

Schebesta hob die Bedeutung solcher grenzüberschreitenden Kooperationen für das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl hervor: „Es sind Begegnungen und Formate wie diese, die die europäische Identität formen und zum Zusammenhalt Europas beitragen.“ Gleichzeitig förderten sie die interkulturelle Kompetenz, die in der Arbeitswelt gerade in einer Grenzregion eine immer wichtigere Rolle spiele.

Schülerkongress

Der Schülerkongress wurde 2007/2008 mit der Einführung des Faches Naturwissenschaften und Technik (NwT) ins Leben gerufen. Seither findet er turnusgemäß in Freiburg beziehungsweise Offenburg oder in Straßburg statt. Der Schülerkongress richtet sich an Schüler aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Nord-West-Schweiz.

Anlässlich des 40. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrages („Elysee-Vertrag“) vom 22. Januar 1963 erklärten der damalige französische Präsident Jacques Chirac und der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder den
22. Januar zum „Deutsch-Französischen Tag“. Um den Tag zu würdigen, treffen sich die Amtsleitungen des Kultusministeriums Baden-Württemberg und des Rektorats der Akademie Straßburg stets in zeitlicher Nähe des Deutsch-Französischen Tages zu einer gemeinsamen Veranstaltung.

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