Elektromobilität

Immer mehr Ladepunkte für Elektrofahrzeuge

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)

In Baden-Württemberg geht der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter voran. Mit Charge@BW fördert das Land Lademöglichkeiten bei Arbeitgebern. Bisher gibt es 330 Anträge für 1.000 Ladepunkte.

Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos verdichtet sich weiter in Baden-Württemberg. Die Zahl der Ladepunkte steigt kontinuierlich an, auch dank der Lademöglichkeiten im nichtöffentlichen Bereich. Für Gelder aus dem Förderprogramm Charge@BW, welches das Ministerium für Verkehr am 1. September 2019 gestartet hatte, sind bereits etwa 330 Anträge aus ganz Baden-Württemberg bewilligt worden. Damit können fast 1.000 Ladepunkte neu entstehen.

Mit Charge@BW fördert das Land Ladepunkte, insbesondere auch bei Unternehmen. Die Ladepunkte werden mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. Das derzeit bewilligte Fördervolumen beläuft sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Pro Ladepunkt inklusive Netzanschluss fallen durchschnittlich bisher etwa 1.750 Euro Förderung an. Ein bedeutender Anteil der Ladepunkte (27 Prozent) ist auch öffentlich zugänglich und verstärkt so das bestehende öffentliche Ladesäulennetz in Baden-Württemberg. Die Anträge für das Landesprogramm können seit dem 1. November 2019 gestellt werden.

Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte: „Die Tankstelle der Zukunft steht bei Ihnen zu Hause oder bei Ihrem Arbeitsplatz. Und wenn das nicht ausreicht, verfügt Baden-Württemberg über ein dichtes Netz öffentlicher Ladesäulen. Dank des Sicherheitsladenetzes SAFE gibt es im gesamten Land eine zuverlässige Ladeinfrastruktur mit einer öffentlich zugänglichen Lademöglichkeit alle zehn Kilometer. Zusätzlich fördern wir nichtöffentliche Ladepunkte in großem Stil. Ich freue mich über die große Resonanz, die unser Programm Charge@BW in den ersten drei Monaten mit etwa 330 Anträgen bereits erfahren hat. Das zeigt deutlich, dass Baden-Württemberg seine Vorreiterrolle in Sachen Elektromobilität lebt. Unser Ziel ist es, die Ladeinfrastruktur im Land weiter voranbringen.“

Modalitäten der Förderung mit Charge@BW

Anträge für Gelder aus dem Programm Charge@BW können auch weiterhin gestellt werden. Der Kreis der Antragsberechtigten ist groß, entsprechend viele Akteure in Baden-Württemberg können von der Förderung profitieren. Antragsberechtigt sind zum Beispiel Einzelunternehmer, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Über Charge@BW können bis zu 500 Ladepunkte pro Antragsteller gefördert werden. Es wird die Anschaffung und Installation von Lademöglichkeiten sowie der erforderliche Netzanschluss mit bis zu 2.500 Euro pro Ladepunkt finanziell unterstützt.

Eine Förderung ist auch bei Leasing, Miete und Contracting möglich. Angesprochen werden sämtliche Einsatzzwecke im öffentlichen und nichtöffentlichen Bereich, zum Beispiel Wohnungsbaugesellschaften, Car-Sharing-Anbieter, Handwerksbetriebe, Parkhausbetreiber, Einzelhandelsunternehmen und viele mehr. Die Förderung ist unabhängig davon, ob Lademöglichkeiten für Mitarbeitende, Kunden oder die betriebliche Fahrzeugflotte installiert werden.

L-Bank: Förderbedingungen und alle Informationen zur Antragstellung

Elektromobilität in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg ist Wegbereiter für moderne und nachhaltige Mobilität. Das Land fördert den Ausbau der Elektromobilität, zum Beispiel mit dem Programm SAFE. SAFE spannt ein flächendeckendes Ladenetz für die Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos: In einem Raster von zehn mal zehn Kilometern befindet sich mindestens eine Ladestation mit 22 Kilowatt Leistung. In einem darüber liegenden zweiten Raster von 20 mal 20 Kilometern gibt es zusätzlich mindestens eine Schnellladesäule mit 50 Kilowatt Leistung.

Eine flächendeckende und funktionierende Ladeinfrastruktur ist Voraussetzung für die Nutzung und Ausbreitung von emissionsfreien batterieelektrischen Fahrzeugen, welche einen Beitrag zu verbesserter Luftqualität und für die Erreichung der Klimaschutzziele in Baden-Württemberg leisten.

Elektromobilität in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Ein Landwirt betankt sein Gespann mit Gülle um diese anschließend auf einem Feld auszubringen. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Gentges fordert Aufstockung des Hilfspakets für Düngerpreise

Elektrischer Zug in schwarz-gelbem Design fährt durch eine grüne Landschaft.
Öffentlicher Nahverkehr

SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Ein Ingenieur der Porsche AG vermisst für die Digitalisierung einen Panamera (Bild: © dpa).
Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Hochschulen

Schnellbau-Initiative bringt zusätzlichen Investitionsschub

Übergabe des Förderbescheids durch Staatssekretär Thomas Dörflinger (zweiter von rechts)
Wirtschaft

Rund 400.000 Euro für Digitalisierung im Handwerk

Symbolbild: Eine Frau sitzt an einem Dorfbrunnen. (Foto: © dpa)
Baukultur

Land fördert kommunale Gestaltungsbeiräte

Staatssekretär Florian Haßler spricht beim Festakt zum Donauraum
Europa

Der Donauraum gehört zu unserer europäischen Identität

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
EU-Donauraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken Witschaft

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Wirtschaftsministerkonferenz 2026
Wirtschaftsministerkonferenz

Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort stärken

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
Kernkraft

Beschädigte Brandschutztür im Kernkraftwerk Philippsburg

Eine Person erntet eine Traube bei der Weinlese.
Weinbau

Neue Verwaltungsvorschrift unterstützt Weinbau

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

Kernkraftwerk Neckarwestheim
Tätigkeitsbericht

Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz 2025

Verdienstkreuz für Volker Jobst
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Volker Jobst