Europa

Guido Wolf empfängt den Generalkonsul der Republik Türkei

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Der Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf (r.), und der Generalkonsul der Republik Türkei, Ahmet Akıntı (l.)

Der Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, hat gestern den Generalkonsul der Republik Türkei, Ahmet Akıntı, zu einem Gespräch im Ministerium der Justiz und für Europa empfangen. Die beiden tauschten sich auf Einladung Wolfs intensiv über die aktuellen Ereignisse sowie über die Beziehungen der Türkei zu Baden-Württemberg und zur Europäischen Union aus.

Der türkische Generalkonsul in Stuttgart legte ausführlich die Sicht der türkischen Regierung auf die aktuelle innenpolitische Lage in der Türkei und die von den türkischen Behörden getroffenen Maßnahmen nach dem Putschversuch dar. Minister Wolf sagte, er habe Verständnis, dass die jüngsten Ereignisse die Türkei vor große innenpolitische Herausforderungen stelle.

Er machte jedoch auch deutlich, dass auch und gerade in einer solch schwierigen Situation der Rechtsstaat sich beweisen und zeigen müsse, dass rechtsstaatliche Grundsätze geachtet werden. Er unterstrich hier vor allem die Bedeutung einer unabhängigen Justiz: „Die Unabhängigkeit der Justiz ist ein fundamentales Prinzip von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.“

Dem Minister der Justiz und für Europa war es auch ein Anliegen, gegenüber dem Generalkonsul seine Sorgen über die Diskussion zur Einführung der Todesstrafe in der Türkei zu artikulieren: „Die Einführung der Todesstrafe würde für die Landesregierung, aber auch aus Sicht der Europäischen Union ein klarer Grund sein, die EU-Beitrittsverhandlungen sofort einzustellen.“ Generalkonsul Akıntı sagte, dass sich die Türkei der von ihr unterzeichneten internationalen Abkommen bewusst sei.

Weitere Meldungen

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Deutsche Delegation beim 4. Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen
Europa

Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Die Fahnen von Deutschland (links) und Polen (rechts)
Internationales

Delegation bei Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.
Medizintechnik

Land setzt sich für Reformen in der Medizintechnikbranche ein

Fähnchen der Europäischen Union und der Schweiz stehen im Nationalratssaal in Bern
Europa

Vertragspaket zwischen der EU und der Schweiz unterzeichnet

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
Wirtschaft

Land präsentiert sich auf Messe für Sicherheit und Verteidigung

Ein Beratungsgespräch. (Bild: Roland Weihrauch / dpa)
Soziales

4,3 Millionen Euro für Weiter­bildung von Langzeitarbeitslosen

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Künstliche Intelligenz

Baden-Württemberg drängt auf praktikable KI-Regeln

Eine junge Frau forscht im Life Science Center der Universität Hohenheim an Pflanzen in Klimakammern (Symbolbild: © dpa).
Forschung

Land fördert Zukunftstechnolo­gien an Landesuniversitäten

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Festnahme eines deutschland­weit aktiven Serieneinbrechers