Innovation

Große Zukunftsthemen im Fokus des zweiten Invest BW Förderaufrufs

Im Fokus des zweiten Förderaufrufs der vierten Phase von Invest BW stehen Innovationen in den Themenfeldern Gesundheit und Leben sowie Materialien und Ressourcen. Einreichungen sind bis zum 10. Oktober 2025 möglich.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Das Logo von Invest BW

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat den zweiten Förderaufruf der vierten Phase von Invest BW (PDF) gestartet. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können bis zum 10. Oktober 2025, 13 Uhr, Projektskizzen einreichen.

„Wir richten unseren Blick auf mehrere große Zukunftsthemen, darunter Gesundheit, Ernährung und GreenTech“, sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich der Veröffentlichung des Förderaufrufs. „Mit diesem Invest BW-Aufruf schaffen wir Raum für Innovationen, die den Alltag der Menschen verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft stärken.“

Innovationen für Gesundheit und Leben sowie Materialien und Ressourcen

Der Förderaufruf bündelt zwei große Themenfelder: Zum einen geht es um medizinische Innovationen, die Nutzung von Gesundheitsdaten und neue Ansätze in der Lebensmittelproduktion. Damit soll Baden-Württemberg seine führende Rolle als Gesundheitsregion festigen und gleichzeitig Antworten auf die wachsenden Herausforderungen durch den Klimawandel, veränderte Ernährungsgewohnheiten und die steigende Nachfrage nach gesunden, nachhaltigen Lebensmitteln geben. Zum anderen stehen die Themen Materialien, Ressourcen, GreenTech und Bioökonomie im Mittelpunkt. Hier rückt die sichere Versorgung mit Rohstoffen ebenso in den Fokus wie die Entwicklung neuer Werkstoffe und nachhaltiger Produktionsprozesse. „Mit Innovationen in diesen Bereichen können Unternehmen nicht nur widerstandsfähiger gegenüber globalen Krisen werden, sondern auch entscheidende Beiträge zu einer klimaneutralen Wirtschaft leisten“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut. „Wir wollen Baden-Württemberg als führenden Innovationsstandort weiterentwickeln und gleichzeitig konkrete Lösungen für globale Herausforderungen schaffen.“

Förderanträge bis 10. Oktober 2025

Für die Umsetzung von erfolgreichen Projektideen aus den Themenbereichen „Medizinische Innovationen, Gesundheitsdatennutzung, New Food und Standortresilienz“ sowie „Materialien, Ressourcen, GreenTech und Bioökonomie“ ist eine Fördersumme von 30 Millionen Euro vorgesehen. Förderanträge können beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH über die Invest BW-Webseite ab dem 20. August 2025 bis zum 10. Oktober 2025, 13 Uhr, eingereicht werden. Die Förderung soll sowohl technische als auch nichttechnische Innovationen umfassen. Auch neue Geschäftsmodelle sowie Prozess- und Dienstleistungsinnovationen, die zur wirtschaftlichen Stärkung und technologischen Souveränität beitragen, können als Förderantrag eingereicht werden.

Dritter Förderaufruf im vierten Quartal 2025

Der dritte Invest BW Förderaufruf ist für das Jahresende 2025 geplant. Dann soll das Thema „Mobilität und Transport“ im Mittelpunkt stehen. Die Auswahl der Themenfelder orientiert sich an den Zukunftsbildern des Impulspapiers der Technologiebeauftragten der Wirtschaftsministerin, Prof. Dr. Katharina Hölzle, zur „Zukunft der Wertschöpfung Baden-Württemberg“ (PDF).

Antragsstellung

Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen. Zur Antragstellung gilt das Stichtagsprinzip. Die eingereichten Vorhaben werden nach festgelegten Förderkriterien und unter wettbewerblichen Gesichtspunkten bewertet. Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, der Auswahl und Bewertung der Anträge, dem Förderaufruf und der Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums finden sich online.

Webseminar Invest BW IV

Für alle Interessierten findet am 18. September 2025 um 10 Uhr ein Web-Seminar statt, in dem Details zum Förderaufruf und zur Antragsstellung erklärt sowie Fragen beantwortet werden. Die Anmeldung ist online möglich.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: Invest BW Innovationsförderung

Weitere Meldungen

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Eine Frau tippt auf einem Tablet. Daneben liegt ein Smartphone.
GesellschaftsReport BW

Vielfältige Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz

Schiene

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

Legehennen im Freien (Quelle: dpa).
Vogelgrippe

Verlängerung des Aufstallungsgebots

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem

Freilichtspiele auf einer Treppe
Kunst und Kultur

Land stärkt Festspiele mit zusätzlich 320.000 Euro

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Sicherheit

Kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht den Sternsingerinnen und Sternsingern eine Geldspende.
Aktion Dreikönigssingen

Kretschmann empfängt Sternsingergruppen

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen